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Müll an- und abmelden: Was Sie nach Ihrem Umzug ins Eigenheim tun müssen

Müll an- und abmelden: Was Sie nach dem Umzug ins Eigenheim tun müssen
istock.com/Bruno Guiliani 2021

Müll anmelden ist Sache des Eigentümers

Sie sind umgezogen und wohnen neuerdings im Eigenheim?  Als Mieter brauchten Sie sich um Themen wie die Abfallentsorgung nicht zu kümmern, das war Sache des Vermieters und wurde einfach über die Nebenkosten abgerechnet. Das ist jetzt anders. Als Haus- oder Wohnungsbesitzer sind Sie dazu verpflichtet, das Thema Müll selbst in die Hand zu nehmen. Zum Glück geht das normalerweise recht unkompliziert.

Wenn Sie nach Ihrem Umzug den Müll anmelden möchten, informieren Sie sich zunächst bei der örtlichen Stadt- oder Gemeindeverwaltung oder dem zuständigen kommunalen Entsorgungsbetrieb über die Größen der Mülltonnen und damit einhergehende Kosten. Meist können Sie diese Fakten im Internet einsehen und haben die Wahl zwischen einer Tonne ab 60 Litern über verschiedene Größen bis hin zu einem 1.100-Liter-Container.

Überlegen Sie genau, wieviel Abfall Sie und mögliche andere Mitglieder Ihres Haushaltes normalerweise produzieren und welche Tonne für Sie infrage kommt. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Einschätzung die Intervalle der Leerungen: Kommt die Müllabfuhr z. B. wöchentlich oder alle 14 Tage? Falls Ihre Tonnen seltener geleert werden sollen, können Sie vielleicht mit dem Entsorger auch einen anderen Rhythmus vereinbaren.

Kann ich den Müll einfach abmelden?

Vielleicht produzieren Sie auch so wenig Abfall, dass Sie sich fragen, ob Sie den Müll nicht ganz abmelden können. Das ist allerdings aktuell nicht möglich. Nach aktueller Gesetzeslage müssen alle Hauseigentümer und Gewerbetreibende gebührenpflichtige Restmülltonnen anschaffen. In vielen Kommunen ist es aber möglich, dass sich benachbarte Grundstücke gemeinsam veranlagen lassen. Vielleicht können Sie sich also mit den Nachbarn die Tonnen teilen und so Geld sparen.

Müll und Kosten sparen

Wer Müll sortiert, schont nicht nur die Umwelt, sondern spart auch Geld. Werfen Sie also nicht alles einfach in die Restmülltonne, sondern entsorgen Sie z. B. Altpapier und -glas in den entsprechenden Containern. Vielleicht merken Sie, dass Sie eine kleinere Tonne benötigen als zunächst gedacht – und das macht sich bezahlt: Zwischen zwei Tonnengrößen liegt häufig ein Gebührenunterschied von bis zu 50 Euro. Auch selbst zu kompostieren lohnt sich und spart das Geld für die Biotonne.

Selbst, wenn Sie die Mülltonne überhaupt nicht nutzen, müssen Sie zumindest die Mindestgebühren bezahlen. Denn der gesetzlich festgelegte Anschluss- und Benutzungszwang schließt auch diejenigen ein, die keinen Restmüll produzieren. Vielleicht tröstet Sie in diesem Fall ja der Gedanke, dass die Gebühren zumindest einer umweltgerechten Entsorgung von Abfall dienen.

Bei Umzug Müll abmelden?

Sie fragen sich, ob Sie vor Ihrem Umzug den Müll abmelden müssen? Falls Sie zur Miete gewohnt haben: nein. Falls Sie schon vorher im Eigenheim gelebt haben, sollten Sie Ihre Tonnen kündigen. Das gleiche gilt, wenn Sie zu viele Tonnen haben. Auch bei längerer Abwesenheit können Sie bei den meisten Entsorgungsunternehmen zeitweise Ihren Müll abmelden. Beachten Sie, dass für die Abmeldung häufig eine Gebühr fällig wird. Zu den genauen Regelungen erkundigen Sie sich einfach bei Ihrem kommunalen Abfuhrbetrieb.

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