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Minimalistisch wohnen: So gelingt die Kunst des Weglassens

Minimalistisch wohnen
iStock.com/LightFieldStudios 2021

Was ist Minimalismus in der Wohnung?

Das Motto Weniger ist mehr des Architekten Ludwig Mies van der Rohe passt perfekt zu einem minimalistischen Lebensstil. Es geht darum, auf Überfluss zu verzichten, weniger zu konsumieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – zum Beispiel daheim. Wenn Sie Ihre Wohnung minimalistisch einrichten, trennen Sie sich von ungeliebten Möbelstücken und angehäuften Deko-Objekten. Ein Umzug eignet sich prima dazu, endlich mal auszumisten.

Minimalistisch zu wohnen, hat viele Vorteile:

  • Weniger besitzen heißt auch weniger abstauben oder aufräumen. Das spart Zeit.
  • Nichts lenkt Sie von Gegenständen ab, an denen Ihr Herz hängt.
  • Eine minimalistische Einrichtung schafft Platz und befreit.
  • Sie konzentrieren sich auf das, was wirklich wichtig ist.

Sich minimalistisch einzurichten, heißt nicht, in kahlen Zimmern zu hausen. Sie können trotzdem eine gemütliche Oase zum Wohlfühlen schaffen. Dazu brauchen Sie nur wenige ausgewählte Accessoires wie Decken oder Kissen. Gleichzeitig sorgt Minimalismus in der Wohnung dafür, dass Räume größer und heller wirken – und persönlicher. Die Kommode von Oma oder das besondere Urlaubsandenken kommt dann viel besser zur Geltung.

Minimalistisch wohnen mit diesen fünf Tipps und Ideen

Es soll mehr Minimalismus in die Wohnung einziehen – aber wie? Hier kommen ein paar Ideen:

Schaffen Sie Platz

Der erste Schritt, um minimalistisch zu wohnen: Sortieren Sie alles aus, was Sie nie benutzen und gar nicht mögen. Sehen Sie sich jedes Möbelstück und jeden Gegenstand im Raum an. Überlegen Sie, ob das Ding sie glücklich macht. Wenn nicht: weg damit! Nach dieser Methode räumt Bestsellerautorin Marie Kondo auf. Eine minimalistische Wohnung zeichnet sich auch dadurch aus, dass nicht zu viele Möbel herumstehen – und diese gleichzeitig funktional sind. Ein Tisch mit Schublade zum Verstauen von Kleinkram? Perfekt!

Setzen Sie auf schlichte Farben und dezente Muster

Zu viele bunten Farben schaffen Unruhe. Konzentrieren Sie sich beim minimalistischen Wohnen auf dezente Farben wie Weiß, Grau, Schwarz, Braun oder Beige. Verzichten Sie auf zu viele Muster bei Decken und Kissen.

Achten Sie auf klare Formen

Klare und schlichte Formen und Möbel bringen Minimalismus in die Wohnung. Ein gerade geschnittenes Sofa ist minimalistischer als eine verschnörkelte Biedermeiercouch. Ein einfacher Rahmen wirkt ruhiger als einer mit vielen Verzierungen. Sie können auf interessante Kontraste bei Materialien setzen, zum Beispiel mit Glas, Metall und Holz. Diese Kombination sorgt auch für mehr Minimalismus im Bad: Ein weißer Badunterschrank mit einem Spiegel im Holzrahmen erscheint natürlich und ruhig.

Minimalismus mit Kindern: So geht’s

Eine minimalistische Einrichtung ist auch im Kinderzimmer möglich. Überlegen Sie zusammen mit dem Nachwuchs, welche Spielsachen aussortiert werden sollen. Können die Kinder sich nicht entscheiden, packen Sie die Puzzles, Puppen und Autos in eine Vielleicht aufheben-Kiste und überlegen später noch einmal gemeinsam, ob sie verschenkt werden können. Lieblings-Spiel- und Bastelsachen verstauen Sie thematisch sortiert im Schrank oder in großen Boxen. Die Kinder haben dann mehr Platz zum Spielen. Minimalismus mit Kindern heißt auch, nicht ständig neue Dinge zu schenken. Papier, Stifte, Kartons, Stoffreste oder Bastel-Objekte lassen die Kleinen dagegen selbst kreativ werden.

Reduzieren Sie die Deko-Elemente

Einer der wichtigsten Minimalismus-Tipps: Lassen Sie nur wenige Deko-Elemente stehen. Wollen Sie sich von etwas nicht trennen, verbannen Sie es vorläufig aus dem Sichtfeld. Stellen Sie zusammengehörige Dinge in kleinen Gruppen auf, zum Beispiel drei kleine Glasvasen. Hängen Sie nicht zu viel an die Wand, sondern nur wenige, ausgewählte Dinge. Ein selbst geknipstes Foto im Rahmen kommt dann viel besser zur Geltung. Lassen Sie auch mal eine Wand ganz frei. Das schafft Ruhe.

Räumen Sie auf

Sie wollen minimalistisch wohnen und brauchen Ideen? Ein ganz einfacher Trick: Räumen Sie auf. Kleinkram, der irgendwo herumliegt, lenkt ab und schafft Unruhe. Sammeln Sie alles auf, was sich auf dem Boden oder im Regal befindet, so wie Zeitschriftenstapel, Stifte oder Untersetzer. Verstauen Sie die Gegenstände an einem festen Ort in Schrank oder Schublade. So finden Sie sie schneller wieder und sorgen für Ordnung.

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