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Wandgestaltung nach dem Umzug: Bilder aufhängen mit und ohne Bohren

Paar hängt Bild auf
istockphoto.com/urbazon 2020

Mit Bildern wird's wohnlich

Sie sind umgezogen und haben bereits die Möbel montiert und die ersten Kisten ausgepackt. Jetzt sind die Bilder dran. Denn mit den eigenen Bildern an der Wand fühlt sich das neue Zuhause gleich vertrauter an. Doch bevor Sie den Werkzeugkoffer öffnen und sich ans Werk machen, sollten Sie folgende Fragen klären:

  • Wo soll das Bild hängen?
  • Wie soll es aufgehängt werden?

Die erste Frage ist eine des Geschmacks. Die zweite betrifft die Technik und ist abhängig von der Beschaffenheit der Wände, an der Sie Ihre Fotos, Drucke oder Gemälde anbringen möchten. Gut ist es in jedem Fall, wenn Sie zur Unterstützung eine zweite Person bei sich haben.

Bilder aufhängen: Diese Höhe ist optimal

Damit Ihre Bilder eine besonders schöne Wirkung entfalten, bringen Sie sie idealerweise so an, dass ein Drittel des Bildes über Augenhöhe liegt, zwei Drittel darunter. Oder Sie richten sich einfach nach der Faustregeln aus Museen: Dort werden Fotos oder Gemälde in der Regel so gehängt, dass die Mitte des Bildes zwischen 1,40 und 1,50 Metern liegt.

Überlegen Sie auch, in welcher Position Sie sich befinden, wenn Sie das Bild betrachten. Handelt es sich um ein Werk, das Sie vom Sofa aus sehen, passen Sie die Höhe Ihrer künftigen Sitzposition an. Möchten Sie das Bild in der Nähe anderer Möbelstücke anbringen, beziehen Sie diese in Ihre Überlegungen mit ein, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen.

Falls Sie Ihr Bild zum Beispiel über der Couch aufhängen möchten, sollte der Abstand von der Rahmenkante zur Lehne etwa 20 bis 30 Zentimeter betragen, damit es besonders gut wirkt. Um die optimale Höhe für Ihr Bild zu finden, lassen Sie es von einer zweiten Person probeweise an den Platz halten, an dem es später hängen soll.

Bilder aufhängen mit Nägeln oder Schrauben

Sie haben den perfekten Platz für Ihr Bild gefunden? Das ist schon mal viel wert. Nun machen Sie sich daran, es aufzuhängen. Sie möchten es klassisch mit Schrauben oder Nägeln anbringen? Dann hängt es von der Beschaffenheit des Bildes sowie von der Wand ab, was genau Sie benötigen.

  • Je schwerer das Bild, desto massiver die Befestigung. Bilder bis zehn Kilogramm können Sie mit Stahlnägeln oder Schrauben befestigen.
  • Bei porösen Wänden benutzen Sie generell lieber Schrauben.
  • Für Bilder, die mehr als zehn Kilogramm wiegen, brauchen Sie einen Dübel.

Neben der Befestigung benötigen Sie:

  • Bohrer
  • Bleistift
  • Zollstock
  • Wasserwaage
  • Zeitung
  • Klebeband

Übertragen Sie den Rahmen des Bildes als Schablone auf Zeitungspapier. Dort, wo Sie unter dem Papier die Aufhängung spüren, stechen Sie mit dem Bleistift ein Loch in die Zeitung. Anschließend schneiden Sie die Schablone aus und kleben die Zeitung mit etwas Klebefilm an die Wand. Richten Sie die Schablone mit einer Wasserwaage gerade aus und markieren Sie durch das Bleistiftloch das später Bohrloch an die Wand.

Falls Sie mehr als eine Aufhängung benötigen, achten Sie darauf, dass die gedachte Linie zwischen den beiden Löchern gerade verläuft. Auch dies können Sie mit einer Wasserwaage sicherstellen.

Bohrloch markiert? Dann schlagen Sie nun den Nagel in die Wand oder bohren das Loch für den Dübel. Anschließend hängen Sie das Bild an der gewünschten Stelle auf.

Bilder aufhängen ohne Bohren oder Nageln

Falls Sie Löcher in der Wand vermeiden möchten, können Sie auch Ihre Bilder auch ohne Nägel aufhängen. So gibt es mittlerweile unterschiedliche Möglichkeiten, dank derer Sie Ihre Bilder einfach an die Wand kleben können:

  • Klebenägel
  • Klebestreifen
  • Klebehaken

Bei dieser Variante sollten Sie allerdings darauf achten, wie viel Gewicht der jeweilige Power-Kleber halten kann. In der Regel ist es etwa ein Kilogramm pro Streifen, das bedeutet: Bei drei Streifen darf das Bild maximal drei Kilogramm wiegen. Davon abgesehen beachten Sie natürlich die jeweilige Herstelleranweisung.

Kunstfreunde können ihr Zuhause auch mit einem Hängesystem ohne zu bohren zur Galerie umgestalten. Dazu bringen Sie zunächst eine sogenannte Galerieschiene an der oberen Wandkante zur Decke hin an. An dieser Leiste werden transparente Schnüre per Haken eingehängt, die durch einen weiteren Haken am unteren Ende des Seils die Bilder tragen. Je nach Lust und Laune können Sie verschiedene Bilder einhängen, umhängen und austauschen. Achten Sie auch hier auf das angegebene Gewicht, das die Schnüre tragen können.

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