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Hausbau-Förderung: Diese Zuschüsse und Darlehen gibt es

Diese Zuschüsse und Darlehen bekommen Sie, wenn Sie ein Haus bauen
iStock.com/marchmeena29 2021

Hausbau-Förderung: Worauf Sie achten sollten

Wie schön wäre es, könnten Sie bald in Ihre eigenen vier Wände umziehen. Aber wenn Sie ein Eigenheim bauen wollen, kommen hohe Kosten auf Sie zu. Zum Glück können Sie sich Unterstützung holen – durch eine Hausbau-Förderung. Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten und Programme. Sie erhalten dann Darlehen mit niedrigen Zinsen sowie Zuschüsse oder haben steuerliche Vorteile. All das bekommen Sie übrigens auch, wenn Sie das Eigenheim nicht bauen, sondern ein Haus kaufen.

Meist handelt es sich um staatliche Förderungen für den Hausbau, aber es gibt auch andere Quellen. Es ist oft möglich, verschiedene Hilfen zu kombinieren. Wichtig zu wissen: Die Förderungen beim Hausbau müssen Sie im Vorfeld beantragen. Im Nachhinein werden Eigenheimförderungen meist nicht bewilligt.

Die KfW-Förderung beim Hausbau

Verschiedene Möglichkeiten zur Förderung beim Hausbau bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Wollen Sie ein Eigenheim errichten, bekommen Sie beispielsweise über das KfW-Wohneigentumsprogramm einen Förderkredit bis 100.000 Euro. Voraussetzung ist aber, dass Sie selbst in Ihrem Haus wohnen werden. Sie beantragen die Unterstützung nicht bei der KfW selbst, sondern über Ihre Hausbank.

Die KfW-Förderung beim Hausbau hat mehrere Vorteile:

  • Darlehen: Sie erhalten zinsgünstige Kredite. Die Konditionen sind in der Regel besser als bei einer normalen Bank. Die KfW berücksichtigt nicht nur den Rohbau, sondern auch die Ausgaben für das Grundstück, die Baunebenkosten und die Außenanlagen.
  • Tilgungsfreie Anlaufjahre: Zwischen ein und drei Jahren zahlen Sie nur die Kreditzinsen, müssen aber keine Tilgung an sich leisten. Sie schrauben so Ihre monatlichen Ausgaben herunter.
  • Zuschüsse: Sie können einmalige Zuschüsse bekommen, die Sie nicht zurückzahlen müssen. Diese werden entweder direkt ausgezahlt oder von der Restschuld Ihres KfW-Kredits abgezogen.

Die KfW-Förderung beim Hausbau kann sogar noch höher ausfallen, wenn das Eigenheim besonders energieeffizient ist. Das Haus muss dafür bestimmte Anforderungen erfüllen, die im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgehalten sind. Dann zahlt die Bank unter Umständen ein höheres Darlehen bis 120.000 Euro für jede Wohnung im Haus. Außerdem gibt es einen Tilgungszuschuss: Damit müssen Sie bis zu 30.000 Euro weniger zurückzahlen.

Gut zu wissen: Die KfW-Förderung ist nicht auf den Hausbau beschränkt: Sie bekommen auch Darlehen, wenn Sie ein Haus kaufen. Sie werden dann außerdem bei der energieeffizienten Sanierung des Gebäudes unterstützt.

Förderungen beim Hausbau, die nicht jeder kennt

Es gibt nicht nur staatliche Förderungen für den Hausbau. Die Kirchen unterstützen vor allem Familien bei Neubauten, entweder durch Darlehen mit niedrigen Zinsen oder durch günstige Grundstücke mit Erbbaurecht: Sie dürfen bauen, das Grundstück gehört aber der Kirche. Am Ende der Pachtzeit geht das Haus allerdings in den Besitz der Kirche über, Sie oder Ihre Erben bekommen eine Entschädigung. Die Pachtzeit kann zum Beispiel bei 80 Jahren liegen. Manchmal vergeben auch Unternehmen Darlehen, damit Mitarbeiter bauen können. Sie sollten die Konditionen genau prüfen. Womöglich haben Sie steuerliche Nachteile – und was ist, wenn Sie kündigen?

Eigenheimförderung über Wohn-Riester

Eine weitere staatliche Hausbau-Förderung erhalten Sie mit der Eigenheimrente. Sie ist auch unter dem Namen Wohn-Riester bekannt. Sie zahlen dabei einen Teil Ihres Einkommens in einen Wohn-Riester-Vertrag.

Dafür gibt es Zuschüsse: Zahlen Sie mindestens vier Prozent Ihres Jahreseinkommens ein, erhalten Sie vom Staat 175 Euro pro Jahr als Zulage. Für jedes vor dem 1. Januar 2008 geborene Kind kommen jährlich 185 Euro dazu. Für jedes, das danach zur Welt kam, gibt es weitere 300 Euro pro Jahr. Außerdem können Sie alle eingezahlten Beiträge von der Steuer absetzen.

Es gibt ein paar Voraussetzungen für diese Art der Eigenheimförderung:

  • Die Förderung können alle beantragen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Selbstständige fallen damit heraus, außer, sie versichern sich freiwillig.
  • Sie müssen das angesammelte Geld für ein Haus nutzen. Es kann zum Beispiel in einen Bausparvertrag fließen.
  • Sie müssen selbst in dem Haus wohnen. Vermieten oder verkaufen Sie es, müssen Sie die Fördergelder und eingesparten Steuern zurückzahlen.

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Förderung beim Hausbau von Städten und Ländern

Zuschüsse für den Hausbau bekommen Sie auch in vielen Städten, Gemeinden und Bundesländern.

Die einzelnen Länder haben unterschiedliche Hausbau-Förderungen mit jeweils anderen Konditionen und Voraussetzungen im Programm: Die Eigenheimförderung in Bayern sieht also beispielsweise anders aus als die in Hessen. In der Regel sind die Darlehen oder Zulagen an Voraussetzungen geknüpft – etwa eine bestimmte Anzahl an Kindern oder ein maximales Einkommen. Zuständig sind die jeweiligen Landesbanken.

Auch viele Gemeinden und Städte vergeben Darlehen mit niedrigen Zinsen, Zuschüsse oder günstigeres Bauland. Meist gelten die Angebote vor allem für Familien, um sie beim Hausbau zu unterstützen.

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