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Wohn-Riester: Für wen lohnt sich die Eigenheimrente?

Finanzierung Hauskauf berechnen
iStock.com/wutwhanfoto 2020

Was ist eigentlich Wohn-Riester?

Wohn-Riester ermöglicht es, die sogenannte Riester-Rente zur Finanzierung einer Immobilie zu verwenden. Die Idee dahinter: Mithilfe der staatlichen Förderung können Immobilienbesitzer ihr Haus oder ihre Wohnung schneller abbezahlen und im Alter mietfrei wohnen.

Wer kann Wohn-Riester in Anspruch nehmen?

Die Eigenheimrente richtet sich an rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer, Beamte, Soldaten und Menschen, die Elterngeld, Arbeitslosengeld oder Krankengeld beziehen. Selbständige sind ausgenommen, es sei denn, sie zahlen freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

Was wird gefördert?

Wohn-Riester fördert den Kauf von Häusern, Eigentumswohnungen und eingetragenen Genossenschaftswohnungen. Damit Sie Anspruch auf die Förderung haben, müssen Sie

  • Alleineigentümer oder Miteigentümer der Immobilie sein
  • die Immobilie selbst bewohnen
  • die Immobilie als Hauptwohnsitz anmelden
  • in der EU oder im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) leben

Wichtig: Ferienhäuser oder -wohnungen werden nicht durch Wohn-Riester gefördert.

Abgesehen vom Kauf oder der Baufinanzierung können Sie Wohn-Riester auch einsetzen, um vorhandene Baukredite zu entschulden oder die Immobilie altersgerecht umzubauen.

Wie funktioniert Wohn-Riester?

Die Wohn-Riester-Förderung funktioniert zum einen über jährliche Zulagen durch den Staat und zum anderen durch Ersparnisse bei der Steuer. Um Fördergelder zu bekommen, müssen Sie mindestens 4% Ihres sozialversicherungspflichtigen Einkommens aus dem Vorjahr sparen. Bis zu 2.100 Euro können Sie als Sonderausgabe bei der Steuererklärung absetzen. Pro Jahr erhalten Sie eine Förderung von 175 Euro. Für jedes vor 2008 geborene Kind gibt es zusätzlich 185 Euro und für nach 2008 zur Welt gekommene Kinder 300 Euro.

Was ist die Riester-Rente?

Die Riester-Rente ist eine private Altersvorsorge, die die Lücke zur gesetzlichen Rente schließen soll. Der Versicherte spart dabei eine Summe, die durch staatliche Zulagen jährlich ergänzt wird. Auch Steuervorteile sind unter Umständen möglich.

Wichtig: Beide Varianten der Förderung werden miteinander verrechnet, sodass Sie unter dem Strich nur von der Förderung profitieren, die Ihnen am meisten Vorteile bringt. Für durchschnittliche Einkommen und viele Kinder sind die Fördergelder vorteilhafter, für hohe Einkommen und wenige oder gar keine Kinder eher die Steuerersparnis.

Paar bei der Finanzberatung
Eine kompetente Beratung ist entscheidend für die richtige Wahl der Altersvorsorge.

Wann lohnt sich die Wohn-Riester-Förderung?

Wohn-Riester ist für Sie nur dann sinnvoll, wenn Sie eine Immobilie bauen oder kaufen wollen, um sie sehr lange selbst zu nutzen. Auch wenn Sie eher wenig Eigenkapital haben und mit Wohn-Riester einen Baukredit finanzieren möchten, ist die Förderung möglicherweise das Richtige für Sie.

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Nachteilig ist Wohn-Riester vor allem deshalb, weil es sich auf eine selbstgenutzte Immobilie beschränkt. Falls Sie das geförderte Haus oder die Wohnung verkaufen, können Sie Riester weiternutzen, wenn Sie innerhalb von fünf Jahren in eine neue selbstgenutzte Immobilie investieren.

Außerdem gibt es bei Wohn-Riester die Besonderheit, dass im Alter eine nicht unerhebliche Steuerlast anfällt. Das sogenannte Wohnförderkonto, auf das die jährlichen Beträge bis 2.100 Euro eingezahlt werden, wird mit 68 Jahren aufgelöst und versteuert. Das Gleiche gilt auch bei einem Umzug ins Pflegeheim oder falls der Förderungsnehmer verstirbt. Wichtig: Im Todesfall übertragen Sie die Steuerlast auf Ihre Erben.

Antrag auf Wohn-Riester stellen

Um Wohn-Riester zu erhalten, müssen Sie einen Antrag bei der Zulagenstelle für Altersvermögen stellen. Das kann Ihre Versicherung in Ihrem Namen tun. Alle nötigen Formulare und weitere Informationen zur Eigenheimrente finden Sie hier.

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