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Internetanbieter wechseln: So klappt die Kündigung bei Umzug

Eltern und Tochter auf der Couch, Mutter hält Tablet-PC in der Hand
nd3000, iStock 2018

Internetanbieter wechseln: Das müssen Sie vor dem Umzug wissen

Vor dem Umzug sollten Sie darüber Bescheid wissen, mit welchen Anschlussmöglichkeiten Ihre neue Wohnung ausgestattet ist. Wer vom Land in die Stadt zieht, profitiert in der neuen Wohnung oft von schnellerem Internet mit einer höheren Datenübertragungsrate. Daher kann sich ein Anbieterwechsel lohnen.

Läuft Ihr Internetvertrag ohnehin bald aus, kann es sinnvoll sein, ihn rechtzeitig vor der automatischen Verlängerung zu kündigen. Dann können Sie nach dem Umzug zu einem neuen Internetanbieter wechseln. Dadurch sparen Sie sich die Gebühr, die Ihr Anbieter für einen Umzug erheben würde und starten gleich mit einem neuen Anschluss in Ihr neues Leben. Der Neuanschluss ist zwar nicht gratis, aber ggf. günstiger als eine Ummeldung – am besten vergleichen Sie einfach die Preise.

Aber egal, wohin Sie ziehen: Die kostenlose Umzugsmitteilung lohnt sich auf jeden Fall. So bleiben Ihre Vertragspartner auf dem Laufenden, was Ihre aktuelle Adresse angeht.

Internetanbieter wechseln: Wie lange dauert das? 

In der Regel gibt es bei jedem Anbieter eine Mindestvertragslaufzeit, die Sie einhalten müssen. Diese ist bei Ihnen noch nicht erreicht? Dann sollten Sie nachfragen: Kann Ihr bisheriger Anbieter auch in der neuen Wohnung die vertraglich vereinbarten Leistungen erbringen? Klappt das nicht, haben Sie durch den Umzug ein Sonderkündigungsrecht für Ihren Internet-Vertrag und kommen dadurch früher heraus.

Ansonsten gilt: Sie müssen die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen einhalten – der Umzug ändert daran nichts. Aber Sie können schon vor Ablauf einen neuen Vertrag abschließen. Dieser tritt dann in Kraft, wenn die Kündigungsfrist erreicht ist.

Diese Möglichkeiten haben Sie, um in der Übergangszeit Geld zu sparen:

  • Manche Anbieter beenden den alten Vertrag vorzeitig gegen eine Extragebühr. Das kann sich lohnen, wenn Ihr alter Vertrag noch lange laufen würde, Sie aber sofort zu einem deutlich günstigeren Internetanbieter wechseln wollen.
  • Wenn Sie den Internetanbieter schnell wechseln wollen, aber vertraglich noch lange an den alten Anbieter gebunden sind, gibt es beim neuen Anbieter oft Ermäßigungen für die Übergangszeit.
Junge Frau sitzt am Schreibtisch und arbeitet am Laptop
Damit Sie für Internet im neuen Heim nicht draufzahlen, sollten Sie bei einem Anbieterwechsel die Kündigungsfristen beachten.

Infos über Internetanbieter und DSL-Tarife sammeln

Bei Online-Vergleichsportalen finden Sie zahlreiche Internetanbieter und DSL-Tarife mit Tarifrechnern. Diese helfen Ihnen dabei, den passenden Tarif bei einem neuen Internetanbieter auszusuchen.

Voraussetzungen für einen DSL-Anschluss

"DSL" ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line (deutsch: Digitale Teilnehmeranschlussleitung), eine digitale Breitbandtechnologie. Mit DSL wird ein schneller Internetzugang über ein vorhandenes Telefonnetz ermöglicht. Während Sie beispielsweise im Internet surfen, können Sie faxen und telefonieren.

Sie benötigen dafür einen analogen Telefonanschluss oder einen ISDN-Anschluss. Außerdem brauchen Sie die passende DSL-Hardware: Ein solcher Router wird von den meisten DSL-Anbietern (z. T. gegen Aufpreis) mitgeliefert.

Preisvergleich: Der passende Tarif für Sie

Es gibt verschiedene Arten von DSL-Tarifen. Sie sollten sich bei der Auswahl vor allem an Ihrem Internet-Surfverhalten orientieren.

  • Eine DSL-Flatrate ist unerlässlich, wenn Sie das Internet täglich und intensiv nutzen – z. B. für Musik- oder Film-Streamingdienste. Mit diesem Tarif können Sie zu einem monatlichen Festpreis beliebig lange im Internet surfen und beliebig große Datenmengen herunterladen.
  • Sie schauen nur ab und zu mal ins Netz? Dann kann ein DSL-by-Call-Tarif für Sie die richtige Wahl sein. Hier gibt es keine Grundgebühr: Sie zahlen den Internetzugang pro genutztem Datenvolumen oder pro genutzter Minute.
  • Dazwischen gibt es auch andere Angebotstypen, zum Beispiel DSL-Zeittarife mit monatlich fester Stundenanzahl oder DSL-Volumentarife mit monatlich festem Datenvolumen zum Festpreis.

Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf den Grundpreis, sondern auch auf mögliche Zusatzkosten – etwa Anschluss- und Bereitstellungskosten oder den Preis für die notwendige Hardware.

So wechseln Sie den Internetanbieter

Sie haben sich für einen Tarif bei einem neuen Internetanbieter entschieden? Dann kann es losgehen:

In der Regel können Sie die Vertragsunterlagen online ausfüllen.

Wenn Sie den Internetanbieter wechseln möchten, übernimmt der neue Anbieter in der Regel die Kündigung beim alten Anbieter für Sie. Zu empfehlen ist aber, zusätzlich das Bestätigungsschreiben oder Vertragsformular vom neuen Anbieter zu kopieren und per Einschreiben mit Rückschein an den alten Anbieter zu senden. So können Sie nachweisen, dass die Kündigung fristgerecht an den alten Anbieter gesendet wurde.

Sie erhalten von Ihrem neuen Anbieter eine schriftliche Mitteilung über den Anschlusstermin.

Gut zu wissen: Haben Sie selbst gekündigt, bevor Sie einen neuen DSL-Anbieter beauftragt haben, sollten Sie den neuen Anbieter darüber informieren. Ansonsten kann es sein, dass Sie in der ersten Zeit nach dem Umzug keine Internetverbindung in der neuen Wohnung haben.

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