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Feinstaubplakette: Alle wichtigen Infos zur Umweltplakette

Zwei Frauen fahren glücklich Auto
UberImages, iStock 2018

Wo ist die Feinstaubplakette Pflicht?

In Deutschland gibt es mittlerweile 58 Umweltzonen (Stand: Januar 2019) – vor allem in Großstädten und Ballungsräumen. Eine aktuelle, detaillierte Auflistung aller Umweltzonen finden Sie auf der Webseite des Umweltbundesamts. Dort steht auch, welche Feinstaubplakette in welcher Stadt Pflicht ist. Ohne Plakette dürfen Sie mit dem Auto nicht in diese Bereiche fahren – oder riskieren eine Strafe.

Schild Umweltzone in einer deutschen Stadt
Viele Umweltzonen erlauben nur noch Fahrzeugen mit grüner Plakette die Durchfahrt. (© 2019 Detailfoto, iStock)

Welche Strafe droht, wenn ich keine Umweltplakette habe?

In einer Umweltzone ist das Fahren ohne Umweltplakette eine Ordnungswidrigkeit. Wer dabei erwischt wird, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro rechnen.

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Sie fahren seit Jahren dasselbe Auto und haben längst brav die Umweltplakette angebracht? Schauen Sie ab und an lieber mal nach, ob das Kennzeichen noch lesbar ist. Ist die Schrift z. B. durch jahrelange Sonneneinstrahlung verblasst, können Ordnungshüter das Kennzeichen nicht mehr mit dem des Autos vergleichen. Dann müssen Sie sich leider eine neue Plakette besorgen.

Vorsicht bei falschen Angaben:

  • Bewusst eine falsche Umweltplakette anzubringen, kann als Urkundenfälschung ausgelegt werden. Mogeln Sie also nicht bei den Farben für die Schadstoffklassen.
  • Ein Bußgeld wird auch fällig, wenn auf der Umweltplakette ein anderes Kennzeichen steht als auf dem Nummernschild. Das kann schnell passieren, wenn Sie in eine andere Stadt gezogen sind und bei der Autoummeldung das Kennzeichen gewechselt haben.

 

Wo brauche ich im Ausland eine Umweltplakette?

Auch in Frankreich gibt es Umweltzonen. Mit Stand Januar 2019 brauchen Sie in Paris, Lyon, Grenoble, Lille, Toulouse und Straßburg eine Umweltplakette.

Wenn Sie in diesen Städten Auto fahren möchte, müssen Sie sich die Umweltplakette für Frankreich, „Certificat Qualité d’Air“ (kurz „Crit’Air“), besorgen. Sie ist z. B. über die Internetseite des französischen Umweltministeriums erhältlich. Eine deutsche Feinstaubplakette wird in Frankreich nicht anerkannt.

Umweltzonen bzw. Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge gibt es auch in vielen anderen europäischen Ländern, z. B. in Österreich, Dänemark, Spanien, den Niederlanden und Großbritannien. Bevor Sie mit Ihrem Auto verreisen, sollten Sie sich über die genauen Bestimmungen im jeweiligen Land informieren.

Übrigens machen auch deutsche Umweltzonen keine Ausnahmen für Ausländer: Ausländische Fahrzeuge brauchen eine deutsche Umweltplakette.

Für welche Fahrzeuge gibt es Ausnahmen?

Ausgenommen von der Feinstaubplaketten-Pflicht sind beispielsweise:

  • Bau- und Arbeitsmaschinen, Lokomotiven, Rasenmäher und Traktoren
  • Mofas, Motorroller, Motorräder und Quads
  • Fahrzeuge, die von außergewöhnlich gehbehinderten, hilflosen oder blinden Menschen benötigt werden
  • Oldtimer mit H- oder 07-Kennzeichen 

Welche Umweltplakette bekommt mein Auto?

Um für Ihr Fahrzeug die richtige Schadstoffgruppe und damit die richtige Farbe für die Feinstaubplakette zu ermitteln, brauchen Sie Ihre Zulassungsbescheinigung Teil I („Fahrzeugschein“). In Feld 14.1 finden Sie die Emissionsschlüsselnummer. Die letzten beiden Ziffern entscheiden über die Einordnung in die Schadstoffgruppe.

Gefunden? Nun können Sie online prüfen, welche Feinstaubplakette Ihr Auto bekommt – zum Beispiel bei der Dekra.

Umweltplaketten in den Farben Grün, Gelb und Rot
Grün, gelb oder rot – ohne Umweltplakette ist die Einfahrt in die Umweltzonen vieler deutscher Städte verboten. (© 2019 EdnaM, iStock)

Welche Umweltplaketten gibt es?

Die grüne Umweltplakette (Schadstoffgruppe 4) erhalten:

  • so gut wie alle Benziner mit geregeltem Katalysator
  • bestimmte Dieselfahrzeuge mit Euro-Norm 3 (oder höher) plus Partikelfilter
  • Elektrofahrzeuge – die stoßen zwar keine Abgase aus, dürfen sich aber auch nicht ohne Plakette in Umweltzonen blicken lassen.

Die gelbe Umweltplakette (Schadstoffgruppe 3) und rote Umweltplakette (Schadstoffgruppe 2) gibt es für Dieselfahrzeuge von Euro-Norm 1 bis 3.

Fahrzeuge ohne geregelten Katalysator und sehr alte Dieselfahrzeuge (Schadstoffgruppe 1) erhalten keine Feinstaubplakette. Sie sind in den Umweltzonen nicht zugelassen.

Was ist mit der blauen Feinstaubplakette?

 

Über eine blaue Plakette für besonders umweltfreundliche Fahrzeuge wird in der Politik seit einigen Jahren diskutiert. Aktuell (Stand Januar 2019) gibt es diese Plakette jedoch noch nicht. 

Wo bekomme ich eine Umweltplakette?

Hier können Sie Ihre Umweltplakette kaufen:

  • Kfz-Zulassungstelle
  • anerkannte Stellen für die Durchführung von Abgasuntersuchungen (z. B. Kfz-Werkstätten)
  • Überwachungsorganisationen wie z. B. Dekra, TÜV und GTÜ
  • online bei verschiedenen Anbietern

Getreu dem Motto „Sonst könnte ja jeder kommen“ müssen Sie immer Ihre Zulassungsbescheinigung Teil I vorlegen, damit die Schlüsselnummer abgeglichen werden kann. Seriöse Online-Anbieter lassen sich eine Kopie des Fahrzeugscheins per Mail oder Fax zusenden, bevor sie die Plakette versenden.

Die Kosten für eine Umweltplakette liegen bei etwa 5 bis 10 Euro, wenn Sie sie vor Ort abholen. Sonst kommen noch Versandgebühren oben drauf.

Grundsätzlich ist die Feinstaubplakette für einen unbegrenzten Zeitraum gültig, sofern sich das Kennzeichen nicht ändert.

Wie und wo ist die Feinstaubplakette anzubringen?

Die Plakette muss auf der Innenseite der Windschutzscheibe aufgeklebt werden, am besten auf der Beifahrerseite unten am Rand. Dann ist sie von außen gut zu erkennen und schränkt Ihre Sicht beim Fahren nicht ein.

Tipp: Halten Sie die Plakette kurz probeweise an die vorgesehene Stelle, bevor Sie sie festkleben, und lassen Sie eine andere Person von außen prüfen, ob sie gut zu sehen ist. Denn sobald die Plakette einmal klebt, klebt sie sehr fest – und geht beim Ablösen in der Regel kaputt.

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