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Beleuchtung im Bad: Ideen für Decke, Spiegel und mehr

Frau und Kind im Bad
istock.com/praetorianphoto 2020

Die passende Beleuchtung fürs Badezimmer zu finden ist eine besondere Herausforderung. Immerhin muss sie in kaum einem anderen Raum so viele verschiedene Anforderungen erfüllen. Besitzen Sie ein Tageslichtbad mit Fenster, haben Sie die grundlegende Beleuchtungsfrage bereits weitgehend auf natürlichem Wege geklärt. Doch auch wenn Ihr Bad innen liegend ist, können Sie es mit der entsprechenden Beleuchtung ins rechte Licht rücken.

Nach einem Umzug ist die perfekte Gelegenheit, sich mit (neuen) Lampen, Beleuchtung und Co. auseinanderzusetzen – gerade auch im Bad! Doch selbst wenn Sie schon etwas länger in Ihrem Heim leben, können Sie die Beleuchtung in Ihrem Badezimmer leicht nachträglich verändern und an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Die Grundbeleuchtung

Die Grundbeleuchtung sorgt für Orientierung im Bad. Sie sollte bei ungefähr 300 Lumen pro Quadratmeter liegen und dient dazu, für eine ansprechende Grundhelligkeit im Badezimmer zu sorgen. Hier ist vor allem die Deckenbeleuchtung in Form von Deckenleuchten, Einbauspots oder auch Leucht-Panelen gefragt. Ist Ihr Bad groß und die Decke hoch genug, kommen auch Pendelleuchten infrage.

Um einen Flutlichteffekt und unschöne Schlagschatten im Spiegel zu vermeiden, sollten Sie die Deckenbeleuchtung in Ihrem Bad in jedem Fall durch zusätzliche Lichtquellen ergänzen. So können zum Beispiel LED-Stripes unter dem Waschtisch oder dekorative Leuchten in dunkleren Ecken für ein durchdachtes Lichtkonzept sorgen.

Optimal ist es, wenn sämtliche Leuchten im Badezimmer dimmbar sind. Einige moderne Leuchtmittel lassen sich zum Beispiel auch per App steuern. Ein weiteres Plus ist, wenn auch die Lichtfarbe verändert werden kann. Der Grund: Morgens brauchen Sie ein anderes Licht als abends, um wach zu werden beziehungsweise zur Ruhe zu kommen.

Die passende Beleuchtung für den Badspiegel

Die Beleuchtung am Badspiegel zählt neben der Grundbeleuchtung zu den wichtigsten Lichtelementen im Badezimmer. Hier sollten am besten Tageslichtleuchten beziehungsweise Glühbirnen oder LEDs in Neutralweiß zum Einsatz kommen. Eine Farbtemperatur von etwa 4.000 Kelvin ist optimal, um Farben möglichst unverfälscht erscheinen zu lassen – ein wichtiger Punkt für das morgendliche Make-up! Doch auch zum Rasieren oder Augenbrauenzupfen braucht es gutes, helles Licht.

Die passende Lichtfarbe finden


2.700 - 3.300 Kelvin: Warmweißes Licht, der Farbbereich liegt im gelblichen bis rötlichen Bereich. Diese Lichtfarbe wirkt entspannend.
3.300 - 5.300 Kelvin: Neutralweißes Licht, das kühler als das warmweiße Farbspektrum ist. Diese Lichtfarbe wirkt aktivierend.
Über 5.300 Kelvin: Tageslichtweiß, das mehr Blautöne als warmweißes Licht enthält. Diese Lichtfarbe wirkt konzentrationsfördernd.

Am besten wird die Beleuchtung seitlich, links und rechts am Badspiegel angebracht. Ist Ihr Spiegel eher klein, kann auch eine einzelne lange Lichtquelle oberhalb ausreichen. In jedem Fall sollten Sie die Lampen so anbringen, dass sie nicht direkt in den Spiegel hineinleuchten, um einen unangenehmen Blendeffekt zu vermeiden.

Eine Alternative zur herkömmlichen Badspiegelbeleuchtung sind LED-Stripes, die rund um den Spiegel laufen. Sie werden – je nach Tiefe des Spiegels – kurz vor der Spiegelkante auf der Rückseite oder am seitlichen Rand des Spiegels festgeklebt und sorgen so für eine angenehme indirekte Beleuchtung.

Für ein entspanntes Bad

Möchten Sie abends gemütlich in der Badewanne entspannen, darf die Beleuchtung im Bad durchaus etwas schummriger ausfallen. Praktisch, wenn sich Ihre Lampen dimmen lassen. Alternativ können Sie auch unterschiedlich große Kerzen um die Wanne herum arrangieren, um einen besonders stimmungsvollen Effekt zu erzielen.

Stimmungsvolle Beleuchtung im Badezimmer

Für ein gemütliches Bad darf die Beleuchtung im Badezimmer ruhig etwas stimmungsvoller sein.Tipp: Wenn Sie echte Kerzen aus Sicherheitsgründen lieber nicht in so großer Anzahl anzünden möchten, können Sie zu LED-Kerzen greifen. Die künstlichen Kerzen gibt es inzwischen auch im schicken Stumpenkerzendesign oder als Teelichter – jeweils mit Flackereffekt – sodass der Anschein von echtem Kerzenambiente entsteht. Und einige LED-Kerzen lassen sich sogar ganz naturgetreu auspusten.

Beleuchtung im Bad: Schutzklassen beachten

Wo Wasser und Strom zusammenkommen, ist besondere Vorsicht gefragt. Deshalb sollten Sie bei der Wahl der Beleuchtung für Ihr Bad auch dem Thema IP-Schutzklassen Ihre Aufmerksamkeit schenken. Diese geben an, wie stark ein elektronisches Gerät gegen Staub, Berührung und eben Wassereinwirkung geschützt ist.
Generell sollten Leuchten im direkten Bereich von Badewanne oder Dusche IP67 aufweisen. Die Zahl gibt an, dass derartige Leuchten wasserdicht sind und auch zeitweiliges Untertauchen vertragen.

Bis zu einer Höhe von 2,25 Metern im Bereich der Badewanne, Dusche oder Duschbrause müssen Lampen mit IP65 zertifiziert sein. Diese Leuchten sind gegen Strahlwasser geschützt.

In einem Umfeld von 60 Zentimetern Abstand zu Badewanne, Dusche und Waschbecken sollte Ihre Badbeleuchtung wiederum immer noch mit IP44 ausgewiesen und somit zumindest spritzwassergeschützt sein.

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