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Umziehen während Corona: Das müssen Sie jetzt wissen

Gepackte Umzugskartons im Wohnzimmer
iStock.com/Dean Mitchell 2020

Darf ich während der Coronakrise umziehen?

Grundsätzlich sind Umzüge während der Coronakrise innerhalb von Deutschland nicht verboten. Voraussetzung ist, dass keine der umziehenden Personen unter Quarantäne steht. Sobald bei einem Mitglied des Haushalts Verdacht auf eine Infektion mit Covid-19 besteht, kann der Umzug nicht stattfinden.

Auch ohne Erkrankung oder Quarantäne sollten Sie aktuell nur umziehen, wenn es unbedingt erforderlich ist. Haben Sie beispielsweise Ihre alte Wohnung bereits gekündigt und müssen diese an den Nachmieter übergeben, kann der Wechsel meist nicht warten. In diesem Fall müssen Umziehende die durch das Kontaktverbot resultierenden Einschränkungen beachten.

Beschränkungen unterscheiden sich je nach Wohnort

Wichtig: Ausgangsbeschränkungen variieren von Bundesland zu Bundesland und können sich jederzeit ändern. Informieren Sie sich sowohl in der Planungsphase als auch kurz vorm Umzug beim zuständigen Ortsamt über die an Ihrem Wohnort geltenden Regeln.

Umziehen trotz Kontaktverbot: Am besten mit professioneller Hilfe

Wer in Zeiten des Coronavirus’ einen privaten Umzug plant, steht vor einer besonderen Herausforderung: In einigen Bundesländern wie in Bayern oder Sachsen dürfen nur die Mitglieder des umziehenden Haushalts mit anpacken, in anderen Ländern ist immerhin eine zusätzliche Person als Unterstützung erlaubt. Den kompletten Freundeskreis zum Kistenschleppen einspannen, ist während der Pandemie aber deutschlandweit keine Option.

Ein Umzugsunternehmen können Sie hingegen ohne Weiteres beauftragen. Die Mitarbeiter der Firma müssen den vorgeschriebenen Mindestabstand einhalten und werden voraussichtlich einige weitere Hygienemaßnahmen ergreifen. Eine Maskenpflicht besteht für die professionellen Packer nicht (Stand: 08.04.2020).

Renovieren während Corona: Das ist erlaubt

Umziehen und Renovieren gehen meist Hand in Hand. Doch auch hier gelten während einer Pandemie besondere Regeln. Auf Helfer außerhalb des eigenen Haushalts müssen Sie wie schon beim Umziehen eher verzichten. Ob Sie selbst aktiv zu Spachtel, Farbrolle und Co. greifen können, hängt von den Regelungen an Ihrem Wohnort ab.

Bei einer Ausgangsbeschränkung dürfen Sie das Haus nur mit triftigem Grund verlassen. Dazu zählen ein Arztbesuch oder der Weg zur Arbeit. Aktionen, wie Tapete im Baumarkt besorgen oder auf der Baustelle des künftigen Eigenheims rumwerkeln, sind nicht zwingend notwendig und müssen daher verschoben werden.

Während eines Kontaktverbots ist es aber erlaubt, seine neue oder alte Bleibe zu renovieren. Hier können Sie also ohne Weiteres die Wände streichen oder das Parkett verlegen.

Wie kann ich das Corona-Ansteckungsrisiko beim Umzug minimieren?

Um sich selbst sowie alle beteiligten Helfer vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu schützen, sollten Sie auch während des Umzugs auf die empfohlenen Hygieneregeln achten. Darunter fallen zum Beispiel:

Idealerweise können sich auch die Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens bei Ihnen die Hände waschen.

Hände waschen als Infektionsschutz
Gründliches und häufiges Händewaschen senkt auch bei einem Umzug das Infektionsrisiko.

Selbst bei der Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen lässt sich ein Ansteckungsrisiko nicht ganz minimieren. Daher sollte ein Umzug während der Coronakrise wirklich nur stattfinden, wenn er sich nicht weiter verschieben lässt.

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