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Goodbye Deutschland: Auswandern nach Amerika

Touristin in New York
istock.com/svetikd 2020

Neues Leben in den USA: Das sind die Voraussetzungen

Viel Platz und scheinbar unbeschränkte Möglichkeiten: Ein Leben in den USA verspricht grenzenlose Freiheit. Jedoch sind die Bestimmungen für einen dauerhaften Aufenthalt sehr streng, vor allem seit dem 11. September 2001. Wer nach Amerika auswandern möchte, braucht entweder eine Greencard, also ein unbegrenztes Einwanderungsvisum, oder ein Arbeitsvisum.

Nach Amerika auswandern: Greencard oder Arbeitsvisum?

Ein Arbeitsvisum erhält, wer einen Arbeitsvertrag bei einer amerikanischen Firma unterzeichnet. Allerdings muss die Firma nachweisen, dass sich kein US-Bürger für die Stelle eignet. Außerdem ist die Anzahl der jährlich zu vergebenden Arbeitsvisa begrenzt, sodass ein Arbeitsvertrag noch keine Einreise in die USA garantiert.

Um an eine begehrte Greencard zu gelangen, gibt es verschiedene Wege. Zum einen können Sie an der Greencard-Lotterie teilnehmen, bei der jedes Jahr 50.000 Greencards verlost werden. Die Voraussetzungen dafür sind eine zwölfjährige Schulausbildung mit Abschluss oder eine Berufsausbildung mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung.

Auf eine Greencard können Sie außerdem als Familienangehörige eines US-Bürgers hoffen. Eltern, Kinder, Ehepartner und Geschwister können eine Aufenthaltserlaubnis beantragen, um in die USA nachzureisen.

 

Antrag auf Greencard
Begehrtes Formular: Einen Antrag auf eine Greencard bekommen Sie über die US-Botschaft oder die Konsulate.

Gute Chancen auf eine Greencard haben auch Selbstständige, die in den USA investieren möchten und ein ausreichend großes Vermögen mitbringen. Das Mindestkapital ist vom jeweiligen Bundesstaat abhängig. Wichtig ist dabei, dass Sie nicht nur investieren, sondern auch mindestens zehn Arbeitsplätze schaffen.

Wo können Sie eine Greencard beantragen?

Informationen über ein Arbeits- oder Einwanderungsvisum für die USA bekommen Sie bei der US-Botschaft in Berlin. Alternativ können Sie sich auch an die Konsulate in Hamburg, München, Leipzig, Düsseldorf oder Frankfurt wenden. Tipp: Wer bereits seit fünf Jahren mit einer Greencard in den USA lebt, kann die US-Staatsbürgerschaft beantragen.

Papierkram und Co.: Das können Sie von Deutschland aus erledigen

Das Auswandern in die USA bringt auch eine Menge Papierkram mit sich. Einige Dinge können Sie bequem vor Ihrer Abreise erledigen:

  • Gültigen Reisepass beantragen, wenn noch nicht vorhanden.
  • Beim Einwohnermeldeamt abmelden und die Abmeldebestätigung gut aufbewahren. Dies ist wichtig, wenn Sie zum Beispiel ihren neuen Wohnort in Ihren Reisepass eintragen lassen möchten.
  • Kontakt zur Rentenversicherung aufnehmen: Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland in den USA, sodass vorhandene Rentenansprüche auch dort ihre Gültigkeit behalten. Dennoch sollten Sie vorab klären, welche Dokumente Sie benötigen.

Behördengänge in den USA: Das steht in er neuen Heimat an

Manche Dinge rund um Ihr künftiges Leben in Amerika lassen sich erst vor Ort erledigen. Dazu gehören:

  • EU-Führerschein in US-Führerschein umtauschen: Dies ist wichtig, da es in den USA keinen Personalausweis gibt. Stattdessen weisen Sie sich mit Ihrem Führerschein aus, wenn es nötig ist.
  • Social Security Number (SSN) bei der Social Security Administration beantragen: Die SSN benötigen Sie unter anderem, um verschiedene Verträge abzuschließen, beispielsweise für Strom und Wasser oder für die Anmietung einer Wohnung
  • Bankkonto einrichten: Das ist in der Regel unproblematisch, wenn Sie in den USA einen festen Wohnsitz haben. Zu den notwendigen Dokumenten zählen Führerschein, Identitätsnachweis oder Reisepass, Einwanderungsdokument, die SSN und ein Nachweis Ihrer amerikanischen Adresse.

Nach Amerika auswandern: Der Umzug selbst

Bevor Sie Ihren gesamten Hausstand nach Übersee transportieren, stellt sich die Frage nach der neuen Bleibe. Wenn Sie bereits ein Haus oder eine Wohnung in den USA gefunden haben, können Sie Ihre Möbel ohne Weiteres dorthin liefern lassen. Wollen Sie sich erst vor Ort um eine Unterkunft bemühen, können Sie den Hausrat stattdessen an einen gemieteten Lagerraum schicken (sogenannte Storage Units).

Als Auswanderer beauftragen Sie am besten eine Spedition mit dem Transport Ihres Hab und Guts. Es kann jedoch sehr teuer werden, viele große Möbel verschiffen zu lassen. Überlegen Sie sich daher genau, ob es nicht sogar günstiger ist, manche Dinge in den USA neu anzuschaffen. Außerdem ist es in den Vereinigten Staaten nicht unüblich, Wohnungen oder Häuser möbliert anzumieten.

Nachsendeauftrag für die Post

Damit Ihre Post Sie auch an Ihrem neuen Wohnort erreicht, sollten Sie nicht vergessen, bei der Deutschen Post einen Nachsendeauftrag einzurichten. Das ist online mit nur wenigen Klicks erledigt. Der Vorteil: 12 oder 24 Monate lang erreicht Ihre Post Sie automatisch, ohne dass Sie überall Ihre neue Adresse mitteilen müssen. Zum Nachsendeauftrag

 

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