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Auswandern nach Thailand: Was Sie beim Umzug wissen sollten

Auswandern nach Thailand
iStock.com/FilippoBacci

Visa, Arbeitserlaubnis und Co.: Voraussetzungen für das Auswandern nach Thailand

So viel gleich vorweg: In Thailand eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (Permanent Residency) zu bekommen, ist nicht ganz so leicht. Denn die Bedingungen, die daran geknüpft sind, erfüllen nur die wenigsten. Dazu gehört etwa ein Non-Immigrant-Visum, das bei Beantragung der Permanent Residency bereits mindestens drei Jahre gültig ist.

Außerdem müssen Sie weitere Kriterien erfüllen, wie beispielsweise in thailändische Unternehmen zu investieren oder mit einem thailändischen Partner verheiratet zu sein. Dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, einige Monate bis Jahre in Thailand zu verbringen und möglicherweise am Ende dauerhaft dort zu leben.

Einreise nach Thailand auch ohne Visum möglich

Für die Einreise nach Thailand benötigen deutsche Staatsangehörige erst einmal kein Visum. Allerdings ist die Aufenthaltsdauer ohne Visum auf 30 Tage ab Einreise begrenzt. Innerhalb von 6 Monaten können Sie sich damit bis zu 90 Tage in Thailand aufhalten.

Wer länger bleiben möchte, braucht grundsätzlich ein Visum. Visa können frühestens 3 Monate vor der geplanten Einreise beantragt werden.

Visum für Auswanderer unter 50 Jahren

Auswanderungswillige unter 50 Jahren können mit einem Touristenvisum 60 Tage und mit einem Non-Immigrant-Visum 90 Tage am Stück im Land bleiben. Beide Visa erlauben mehrfache Einreisen, bei denen die Aufenthaltsdauer erneut gewährt wird. Dadurch kann der Aufenthalt in Thailand verlängert werden. Allerdings ist nicht klar geregelt, wie oft man innerhalb eines Jahres ein- und ausreisen darf.

Wichtig hierbei: Wer mit einem solchen Visum ausreisen und wieder einreisen möchte, muss sich noch vor der Ausreise eine Wiedereinreiseerlaubnis beim Immigrationsbüro in Thailand besorgen. Andernfalls müssen Sie ein neues Visum beantragen, um wieder ins Land zu gelangen.

Wer das Visum überzieht, riskiert eine Geldstrafe und die Ausweisung aus Thailand. Im schlimmsten Fall droht ein lebenslanges Einreiseverbot.

Arbeiten in Thailand: Mit Arbeitserlaubnis oder SMART-Visum

Um in Thailand arbeiten zu können, benötigen Inhaber eines Non-Immigrant-Visums eine Arbeitserlaubnis. Dafür müssen sie eine Beschäftigungsbescheinigung des Arbeitgebers vorweisen können. Die Arbeitserlaubnis ist an die Tätigkeit und den Arbeitgeber, mit dem sie beantragt wird, gekoppelt und nicht übertragbar. Solange die Tätigkeit besteht, kann das Visum jährlich verlängert werden.

Investoren oder hochqualifizierte Fachkräfte haben mit dem SMART-Visum die Möglichkeit, vier Jahre lang in Thailand zu bleiben. Sie benötigen dabei keine gesonderte Arbeitsgenehmigung.

Vom Rentenprofi beraten lassen

Mit der Altersvorsorge ist nicht zu spaßen. Aber wie sieht es eigentlich mit der Rentenzahlung im Ausland aus? Wenn Sie selber keinen Überblick haben: Lassen Sie sich vor Ihrer Auswanderung nach Thailand lieber von einem Profi beraten. Richtiger Ansprechpartner ist dafür die Deutsche Rentenversicherung.

Als Rentner nach Thailand auswandern

Rentner haben es beim Auswandern nach Thailand deutlich einfacher. Mit einem speziellen Non-Immigrant-Visum, auch Rentnervisum genannt, können sie mehrere Jahre in Thailand bleiben.

  • Das Non-Immigrant-Visum O-A berechtigt für einen Aufenthalt von 365 Tagen. Inhaber dieses Visums müssen sich alle 90 Tage beim Immigrationsbüro in Thailand melden. Bei einer Aus- und Wiedereinreise während der Gültigkeitsdauer des Visums beginnt bei der Wiedereinreise ein erneutes Aufenthaltsrecht von 365 Tagen.
  • Das Non-Immigrant-Visum O-X berechtigt Rentner, zunächst 5 Jahre in Thailand zu bleiben. Anschließend kann das Visum für weitere 5 Jahre auf einen Gesamtaufenthalt von 10 Jahren verlängert werden.

Voraussetzung für beide Rentnervisa: ein Mindestalter von 50 Jahren und der Nachweis über ein ausreichend großes Vermögen. Je nach Visum muss das Vermögen mindestens zwischen rund 20.000 und 80.000 Euro betragen.

Außerdem muss der Anwärter auf ein Jahresvisum eine Auslandskrankenversicherung besitzen, die für die gesamte Aufenthaltsdauer gültig ist. Inhaber des O-X-Visums sind nicht verpflichtet, eine Krankenversicherung abzuschließen. Wer sich für den Krankheitsfall absichern möchte, kann sich direkt in Thailand versichern.

Strand in Thailand
Ein Traum für viele Auswanderer - Thailands wunderschöne Landschaft.

Unterkünfte in Thailand finden: Mieten oder kaufen?

Ausländer dürfen in Thailand kein Land besitzen, deshalb ist der Hauskauf nur über einen Umweg möglich: mit einem Lease-Vertrag für das Grundstück, auf dem das Haus steht. Der Kauf einer Wohnung ist für Ausländer schon einfacher – zumindest, solange in dem Haus mindestens 51 Prozent der Wohnungen in thailändischer Hand bleiben.

Mit Hinblick auf die schwierige Visums-Lage kann vor allem zu Beginn des Aufenthalts in Thailand das Mieten einer Wohnung oder eines Hauses empfehlenswert sein. Eine Mietdauer zwischen 1 und 12 Monaten ist dort üblich, der Mietpreis richtet sich nach der Dauer des Mietvertrages: Je länger Sie eine Immobilie mieten, desto günstiger wird die Miete. Eine Kündigung vor Laufzeitende ist allerdings meist nicht möglich.

Zwar gibt es online viele Wohnungsangebote, doch da diese meist von Immobilienmaklern stammen, sind sie in der Regel deutlich teurer. Empfehlenswert ist es deshalb, von Deutschland aus für die ersten Wochen eine Unterkunft zu mieten und dann vor Ort nach einer Immobilie zu suchen.

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Umzug nach Thailand: Hab und Gut transportieren

Der Transport des Hausstandes von Deutschland nach Thailand erfolgt per Luftfracht oder auf dem Seeweg. Das ist nicht nur teuer – in Thailand selbst fallen auch Zollgebühren an. Diese entfallen nur, wenn Sie ein mindestens 365 Tage gültiges Visum besitzen.

Häuser und Wohnungen werden in Thailand meist möbliert vermietet – inklusive der kompletten Kücheneinrichtung. Deshalb sollten Sie sich gut überlegen, was wirklich mit muss. Sind Sie unsicher, wie lange Sie tatsächlich in Thailand bleiben können oder wollen, empfiehlt es sich, den eigenen Hausstand erst einmal in Deutschland einzulagern.

Mit Haustieren nach Thailand auswandern

Damit Haustiere mit auswandern können, benötigt jedes Tier ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis auf Englisch. Bevor Familienhund und -katze mit ins neue Zuhause ziehen dürfen, müssen sie aber nach Ankunft in Thailand zunächst 30 Tage in einer Quarantäne-Einrichtung verbringen.

Beim Umzug nach Thailand gibt es viele To-dos. Einiges kann schon von Deutschland aus geregelt werden, anderes erst vor Ort. Mit einer Checkliste für den Umzug ins Ausland bleiben Sie immer gut organisiert.

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