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Ordnung schaffen

Möbel einlagern: Tipps für Selfstorage beim Umzug

Eingelagerte Möbel und Kartons stehen in einem Selfstorage-Abteil
NoDerog, iStock

Dos und Don’ts: Was darf eingelagert werden und was nicht?

Bei gängigen Selfstorage-Anbietern dürfen Sie so gut wie alles einlagern: von Möbeln über Umzugskartons und Koffer bis hin zum Fahrrad.

Einige Ausnahmen gibt es jedoch. Zu den Dingen, die nicht eingelagert werden dürfen, gehören unter anderem:

  • verderbliche Lebensmittel
  • Lebewesen
  • Gefahrstoffe (z. B. Lösungsmittel und explosive Stoffe)
  • Waffen
  • Sondermüll

Bei einigen Anbietern ist es auch verboten, Wertsachen einzulagern. Dazu zählen z. B. Geld und Schmuck.

Tipp: Informieren Sie sich beim jeweiligen Anbieter darüber, was Sie neben Möbeln noch so einlagern dürfen und was nicht. Viele Unternehmen listen diese Gegenstände auf ihrer Webseite auf.

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Ein blaues Sofa klemmt mit dem rechten Ende an der Wand, weil es nicht in den Raum passt
TV-Abend in Schieflage? Das sieht wenig verlockend aus. Ihre geliebte Couch müssen Sie aber nicht entsorgen. Möbel einlagern heißt die Lösung!

Kosten: Wie teuer ist die Einlagerung?

Ein Schnäppchen sind Selfstorage-Optionen nicht unbedingt. Ein Raum mit 1 mFläche kann in einer Großstadt schnell 40 Euro pro Monat kosten ‒ oder mehr. Aber: Je größer das Abteil ist, desto günstiger wird der Quadratmeterpreis.

Die konkreten Kosten eines Selfstorage-Abteils richten sich nach

  • Grundfläche
  • Mietdauer
  • Standort

Gerade der Standort wirkt sich dabei stark auf den Preis aus. Oft reicht bereits ein anderer Stadtteil aus und der Quadratmeterpreis variiert um mehrere Euro pro Woche. Auf den Monat gerechnet macht sich das besonders bei großen Räumen bemerkbar.

Überlegen Sie sich deshalb, wie oft Sie an die eingelagerten Gegenstände müssen. Brauchen Sie nur alle paar Monate Zugang zu Ihren Sachen, muss der Lagerraum nicht um die Ecke sein. Müssen Sie hingegen öfter in den Raum, sollte er in der Nähe Ihrer Wohnung oder Ihres Arbeitsplatzes liegen. Der günstigere Preis hätte keinen Vorteil mehr, wenn am Ende die Fahrtkosten die gesparte Miete übersteigen.

Tipp: Vielleicht lohnt sich das Aussortieren (und Entsorgen) doch mehr? Gerade bei der Einlagerung von Möbeln stellt sich die Frage: Muss Omas Polstergarnitur wirklich auf den Umzug in eine größere Wohnung warten ‒ oder kann nicht doch der Sperrmüll Abhilfe schaffen?

Checkliste: Worauf sollten Sie bei der Anbieterwahl achten?

Damit die Einlagerung von Möbeln, Hobby-Kram und Co. reibungslos klappt, sind folgende Faktoren wichtig:

  • Raumgröße: Wie viel Platz benötigen Sie? Firmen bieten Räume bereits ab 1 m2 Grundfläche an. Generell gilt: Die Grundfläche des Abteils sollte ca. ein Zehntel der Wohnfläche betragen. Lassen Sie sich vom Unternehmen bezüglich der individuell benötigten Raumgröße beraten.
  • Sauberkeit und Raumklima: Verschaffen Sie sich am besten vor der Anmietung persönlich einen Eindruck. Einige Unternehmen bieten Rundgänge an. Wirken die Räume ungepflegt oder ist Schimmel zu sehen, sollten Sie auf diesen Anbieter lieber verzichten. Achten Sie auch auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Das Raumklima sollte weder zu heiß noch zu kalt und nicht feucht oder gar muffig sein.
  • Sicherheit: Informieren Sie sich beim Anbieter über Schlösser und Zutrittskontrollen. Durch einen Sichtschutz sollten Ihre privaten Gegenstände zudem vor fremden Blicken geschützt sein. Extra sicher: Einige Unternehmen verfügen über Videoüberwachung und Alarmanlagen.

Auf der sicheren Seite mit dem Selfstorage Gütesiegel

Das Gütesiegel DIN EN 15696 des Verbands deutscher Self Storage Unternehmen e. V. (VDS) hilft Ihnen, die Qualität des Anbieters zu überprüfen. Kriterien für das Siegel sind unter anderem:

  • Sicherheit
  • Sauberkeit
  • Flexibilität der Mietzeiten
  • Zugänglichkeit
  • Privatsphäre

  • Erreichbarkeit: Prüfen Sie, ob Sie den Selfstorage-Raum gut erreichen können. Gibt es Parkplätze vor dem Haus? Gibt es Aufzüge oder kostenlos zur Verfügung gestellte Transportwagen? Wichtig ist auch, zu beachten, wann Sie in Ihr Abteil können: Ein Zutritt an 7 Tagen die Woche zwischen 6 und 22 Uhr ist bei größeren Unternehmen üblich.
Selfstorage-Gebäude mit orangenen Toren
Die Selfstorages sollten sauber, trocken und sicher sein.
  • Mietdauer und Kündigung: Informieren Sie sich über eine mögliche Mindestlaufzeit des Vertrags. Können Sie wöchentlich oder vielleicht sogar täglich kündigen? Je kürzer die Kündigungsfristen sind, desto spontaner können Sie sein. Das ist einerseits praktisch, andererseits gewähren viele Anbieter Langzeitmietern Preisvorteile. Entscheiden Sie für sich, ob Sie flexibler bleiben oder weniger zahlen wollen.
  • Lagerbox wechseln: Haben Sie sich verschätzt und brauchen mehr oder weniger Raum als gedacht? Bei vielen Anbietern ist es möglich, die Lagerbox zu wechseln. So bezahlen Sie nur so viel Platz, wie Sie wirklich brauchen. Einen größeren Raum zu mieten, ist bei einigen Betreibern sofort möglich. Vorausgesetzt, ein Lagerraum in der gewünschten Größe ist verfügbar. Problematischer kann eine Verkleinerung sein. Hier müssen Sie evtl. eine vorgegebene Frist abwarten.

Transport: Wie kommen die Möbel ins Selfstorage-Abteil?

Im Normalfall ist der Transport der Sachen ins Storage Ihre Sache. Ihr Auto ist nicht groß genug und Sie haben keinen Anhänger? Kein Problem, Sie können für diesen Tag einen Transporter mieten.

Die Laufwege im Gebäude können lang sein. Vor Ort sind deshalb Transportwagen nützlich. Bringen Sie ggf. auch Rollbretter mit, um schwere Kartons oder Möbel zu transportieren.

Tipp: Sie wollen viele, schwere Umzugskartons oder recht sperrige Möbel einlagern? Bitten Sie Freunde und Familie rechtzeitig um Unterstützung.

Storage-Tipps: Was müssen Sie bei der Einlagerung beachten?

Beim Einräumen Ihres Lagerraums, sollten Sie möglichst viel Platz sparen. Immerhin richten sich die Kosten nach Quadratmetern. Nutzen Sie deshalb auch die Höhe des Raums. Diese kann zwischen 2,80 und 3 Metern liegen. Dabei gilt:

  • Stapeln Sie Umzugskartons und Kisten. Schwere Boxen gehören nach unten.
  • Verstauen Sie kleinere Gegenstände in größeren.
  • Bauen Sie große Möbel möglichst auseinander oder lagern Sie sie hochkant ein.
  • Bauen sie ggf. ein Regalsystem auf. Informieren Sie sich auch hier beim Selfstorage-Anbieter über mögliche Kooperationspartner. Vorsicht: Die Regale dürfen Sie in der Regel nicht an der Wand befestigen.

Damit Ihre Möbel sicher eingelagert sind und Sie alles gut wiederfinden, ist es zudem hilfreich, wenn Sie:

  • Möbelstücke abdecken, z. B. mit speziellen Möbelhüllen.
  • Kartons richtig packen.
  • Kartons detailliert beschriften.
  • Dinge, die Sie häufiger brauchen, gut erreichbar lagern.
  • Platz lassen für eine gute Belüftung und Erreichbarkeit Ihrer Sachen.

Versicherung: Wie sind die Sachen im Schadensfall abgesichert?

Für die Versicherung Ihres Hausrats beim Selfstorage gibt es 2 Optionen:

  • Vermutlich deckt Ihre Hausratversicherung die externe Lagerung bereits ab. Dann ist es wichtig, die Versicherung über die Einlagerung zu informieren.
  • Sie schließen eine zusätzliche Lagergut-Versicherung ab. Informieren Sie sich bei Ihrem Selfstorage-Anbieter über Kooperationspartner. Das kann Kosten sparen.

Tipp: Machen Sie Fotos und eine Liste von allen Gegenständen, die Sie einlagern. Das macht die Abwicklung leichter, falls doch mal was passiert.

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