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Mietkaution

Mietkaution anlegen: 6 Optionen und deren Zinsen

Bankberater im Gespräch mit jungem Paar
© fizkes 2018

1. Sparbuch

Sicher, aber wenig ertragreich: Sparbücher erbringen kaum Zinsen. Daher wird sich die Kautionssumme auch bei langer Mietdauer nicht nennenswert vergrößern.

Hat der Vermieter keinen Anlass, die Kaution einzubehalten, dann kann sich der Mieter aber sicher sein, nach Auszug die Summe zurückzuerhalten, die er eingezahlt hat. Zu beachten ist meist eine dreimonatige Kündigungsfrist – das Geld ist also nicht sofort verfügbar.

2. Tagesgeldkonto

Flexibel und sicher, mäßig verzinst: Die Zinsen sind beim Tagesgeld höher als beim Sparbuch, und das Geld ist täglich verfügbar. Zieht der Mieter aus, kann er also mit einer schnelleren Rückzahlung rechnen. Die Einlagensicherung bietet außerdem Schutz vor Verlusten.

Ebenfalls eine sichere Entscheidung, wenn Sie umziehen: Die kostenlose Umzugsmitteilung sorgt dafür, dass Ihre aktuelle Adresse vielen Vertragspartnern gleich zur Verfügung steht.

3. Festgeldkonto

Gut verzinst, aber unflexibel: Die Zinsen sind beim Festgeldkonto relativ hoch (durchschnittlich 1% im August 2018). Dafür muss die Kautionssumme aber für eine bestimmte Zeit fest angelegt werden. Zieht der Mieter unvorhergesehen früher aus, wird bei vorzeitiger Auflösung des Festgeldkontos eine Gebühr fällig.

Grundsätzlich gilt: Wird die Mietkaution auf einem Bankkonto (zum Beispiel Tagesgeld oder Festgeld) angelegt, sollte es ein sogenanntes Treuhandkonto sein. Das heißt: Das Geld gehört dem Mieter, das Konto läuft aber auf den Namen des Vermieters, der es für den Mieter verwaltet. Das Konto muss entsprechend benannt sein, zum Beispiel als „Kautionskonto“.

Wer seine Mietkaution anlegen will, hat die Wahl – fast alle gängigen Anlageformen sind möglich. Aber nicht alle eignen sich gleich gut.

4. Depot: Aktien, Fonds oder Wertpapiere

Top-Verzinsung, aber hohes Risiko: Die Mietkaution auf einem Depot anzulegen, ist riskant und widerspricht ihrem eigentlichen Sinn, eine Sicherheit darzustellen. Aktien, Fonds oder Wertpapiere können bei positiver Wertentwicklung eine Rendite in Höhe von 3 bis 4% erbringen. Sinkt aber der Wert, ist das Geld im schlechtesten Fall weg.

5. Bundeswertpapiere

Gering verzinst, unflexibel, mit Kursrisiko: Bundesanleihen bieten eine feste Verzinsung, die etwas über dem Niveau eines Sparbuchs liegt. Die Laufzeit ist festgelegt. Währenddessen unterliegen die Anleihen den Kursschwankungen des Börsenmarkts. Das heißt: Werden die Anleihen vorzeitig verkauft, weil der Mieter auszieht, können Sie das Pech haben, dass die Papiere gerade weniger wert sind als zum Zeitpunkt der Anlage.

6. Mietkautionsbürgschaft

Die Mietkautionsbürgschaft ist keine Anlageform, sondern eine Alternative zur Barkaution. Statt eine Geldsumme an den Vermieter zu übergeben, schließt der Mieter eine Bürgschaft mit einer Bank oder Versicherung ab.

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