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Wohnen & LebenKinderzimmer einrichten: Ideen für eine robuste Ausstattung

Kinderzimmer einrichten: Ideen für eine robuste Ausstattung

Mädchen liegt in seinem Kinderzimmer
iStock.com/Choreograph 2020

Kinderzimmer einrichten: Das gibt es zu beachten

Ein Baby benötigt noch nicht unbedingt ein eigenes Zimmer. Ein Bett neben dem der Eltern und eine Wickelkommode sind für den Anfang in der Regel ausreichend. Manche Eltern setzen auch auf ein großes Familienbett. Doch je älter ein Kind wird, umso wichtiger wird ein eigener Rückzugsraum. Schließlich brauchen die Kleinen nicht nur einen Ort zum Schlafen, sondern ebenso zum Ausruhen, Spielen und Lernen.

Was die beste Einrichtung ist, hängt vom Alter und den individuellen Bedürfnissen des Kindes ab. Und natürlich sollte die Ausstattung für Kind und Eltern praktisch und alltagstauglich sein. Darüber hinaus gibt es ein paar allgemeine Tipps, mit denen aus einem Zimmer ein kindgerechtes Wohlfühlreich wird.

1. Robuste Materialien

Das Kinderzimmer sollte nicht nur hübsch aussehen, sondern vor allem unempfindlich und leicht zu reinigen sein. Achten Sie deshalb am besten gleich bei der Einrichtung auf robuste Materialien. Schließlich entstehen beim Toben und Spielen schnell Flecken und Kratzer. Massivholzmöbel etwa vertragen ein paar Schrammen und ihre Oberfläche lässt sich leichter ausbessern. Derartige Möbel haben natürlich ihren Preis. Wenn Sie jedoch in ein teureres, aber unverwüstliches Stück investieren, das sogar mitwachsen kann, haben Sie am Ende sogar gespart.

Als Bodenbelag sind Naturmaterialien wie Kork oder Parkett ideal, da diese leicht zu reinigen, aber nicht fußkalt sind – auch diese Bodenbeläge haben allerdings ihren Preis. Günstiger, aber weniger robust ist Laminat. Ideal ist die Kombination mit einem kleinen, kurzflorigen Teppich, auf dem Ihr Kind spielen kann. Wichtig: Der Teppich sollte pflegeleicht sein, damit Flecken bei der Wäsche rausgehen. Zudem sollte er aus einem geprüften, schadstofffreien Naturprodukt hergestellt sein. Dasselbe gilt auch für alle andere Dinge im Kinderzimmer wie Möbel und Bodenbeläge! Als Orientierungshilfe dienen verschiedene Prüfsiegel wie der Blaue Engel.

Auch bei der Tapete sollten Sie auf Funktionalität achten. Gut geeignet und günstig sind etwa Raufasertapeten. Die sind pflegeleicht und robust und Sie können sie über die Jahre mehrfach überstreichen, sollten sich Ihre Kleinen mit Kritzeleien oder Flecken darauf verewigen.

Junge streicht Tapete
Praktisch: Flecken lassen sich auf einer Raufasertapete leicht mit einer neuen Farbe überdecken.

2. Sicherheit beim Spielen

Die Sicherheit Ihres Kindes hat natürlich oberste Priorität. Wählen Sie deshalb Möbel mit abgerundeten Ecken, damit sich Ihre Kinder nicht an scharfen Kanten verletzen. Ein Spielteppich mit gummiertem Boden ist auch auf glattem Parkett rutschfest. Und die Steckdosen im Kinderzimmer (und nicht nur da!) sollten über eine Kindersicherung verfügen.

3. Kindgerechte Möbel

Spezielle Kindermöbel haben keine gefährlichen Kanten und ihre Griffe und Schubladen befinden sich auf Kinderhöhe. Praktisch sind zudem mitwachsende Möbel. Längenverstellbare Betten oder höhenverstellbare Tische lassen sich einfach an die Größe des Kindes anpassen und müssen nicht ständig ausgetauscht werden. Und die Wickelkommode ist ohne Aufsatz später als herkömmliche Kommode einsetzbar.

Mädchen sitzt am Schreibtisch
An mitwachsenden Möbeln haben Sie länger Freude.

Kinderzimmer muss nicht gleich Spielzeug-Chaos bedeuten. Um Ordnung zu schaffen, sind Kisten in verschiedenen Größen praktisch, in denen Sie unterschiedliche Utensilien wie Lego, Puppen, Stifte und andere Malutensilien unterbringen können. Wenn das Kind spielen möchte, kann es sich die Sachen aus einer Kiste holen  – und vor dem Zubettgehen alles wieder in ihr verstauen. So können auch schon Kleinkinder selbst für Ordnung in ihrem Zimmer sorgen.

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4. Interessen der Kinder

Damit sich Ihr Nachwuchs gerne in seinem Zimmer aufhält, sollte die Einrichtung aber nicht nur funktional und sicher sein, sondern auch dem persönlichen Geschmack entsprechen. Was gefällt Ihrem Kind? Mag es lieber Rosa, Blau, Rot oder vielleicht Grün? Oder hat es vielleicht ein Faible für Elefanten? Wenn Ihr Kind schon alt genug ist, darf es sich gerne an der Planung des Kinderzimmers beteiligen.

Bedenken Sie bei der Einrichtung aber, dass sich die Vorlieben von Kindern und Jugendlichen schnell ändern. Setzen Sie daher am besten bevorzugt auf Deko-Objekte, die Sie leicht austauschen können. Statt einem Bett in Autoform oder einer ganzen Wand mit Dinosaurierlandschaft ist es sicher praktikabler, nur Kissenbezüge, Lampenschirme oder Vorhänge mit dem Lieblingsmotiv des Kindes anzuschaffen. Praktisch sind auch Posterschienen, an denen sich Bilder im Monatswechsel austauschen lassen. Ihr Kind soll sich schließlich ein paar Jahre lang in seinem Zimmer wohlfühlen.

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