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Wohnen & LebenSicherheitEinbrecher abschrecken: 6 Tipps für mehr Sicherheit zu Hause

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Einbrecher abschrecken: 6 Tipps für mehr Sicherheit zu Hause

Zwei aufmerksame Wachhunde hinter einem hohen Eisengitter
chalabala, iStock

1. Fenster und Türen wirksam sichern

Das A und O in Sachen Einbruchschutz: Türen und Fenster müssen den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen. Dann sind sie zumindest so stabil, dass sie die Ganoven eine gewisse Zeit aufhalten. Je länger der Einbruchsversuch dauert, desto größer die Chance, dass der Dieb aufgibt. Denken Sie dabei auch an sicheres Tür- und Fensterglas!

Ausführlich Infos zu Sicherheitsklassen und weitere Tipps zum technischen Einbruchschutz finden Sie in unseren Ratgebern:

Übrigens: Auch als Mieter können Sie an Fenstern und Türen Sicherungssysteme nachrüsten. Allerdings muss der Vermieter vorher Bescheid wissen.

2. Sie gehen raus? Fenster und Türen zu!

Eigentlich weiß es jeder besser – aber trotzdem passiert es immer wieder: Das Fenster bleibt auf Kipp oder die Haustür unabgeschlossen, während man "nur mal eben kurz" einkaufen geht. Das kann höchst unangenehme Folgen haben. Also, auch wenn es ein wenig umständlich ist: Prüfen Sie immer – vor allem im Sommer –, ob noch Fenster oder Terrassentüren gekippt sind, bevor Sie das Haus verlassen. Und: Schließen Sie immer die Haustür ab – bzw. in Mehrfamilienhäusern die Wohnungstür.

Einbrecher steht vor einer Terrassentür und schaut nach drinnen
Keine Tür ist unüberwindbar. Aber die richtige Sicherheitstechnik kann Einbrecher für längere Zeit aufhalten und somit abschrecken.

3. So tun, als wären Sie zu Hause – oder Ihr Hund

Wenn Sie Ihre Anwesenheit vortäuschen, treffen Sie eine wichtige Maßnahme, um Einbrecher abzuschrecken:

  • Vom Hundegebell bis zum Fernsehergeräusch gibt es die unterschiedlichsten elektronischen Simulatoren, die dem Einbrecher vormachen, Sie seien zu Hause – oder der Wachhund lauere gleich hinter der Wohnungstür.
  • Sie haben tatsächlich einen Hund? Das hat schon manchen Einbrecher abgeschreckt. Ein entsprechendes Schild am Gartenzaun ("Hier wache ich!") ist auch nicht verkehrt.
  • Sie fahren für ein paar Tage weg? Bitten Sie Freunde oder Nachbarn, gelegentlich die Wohnung zu lüften, Rollläden hoch- und runterzufahren, Licht einzuschalten, den Briefkasten zu leeren und zum Abfuhrtermin Mülltonnen an die Straße und zurückzustellen.

4. Einbruchsversuch? Spot an!

Mit Bewegungsmeldern, die bei Dunkelheit die (am besten strahlend helle) Beleuchtung an Fenstern und Türen steuern, können Sie Langfinger wirksam abschrecken. Welcher Einbrecher möchte schon für die Nachbarn im Rampenlicht stehen, wenn er gerade versucht, Ihr Fenster aufzuhebeln?

5. Kein Ersatzschlüssel unter der Fußmatte

Die Fußmatte oder der Blumentopf sind als "Verstecke" für Schlüssel ein so alter Hut, dass Einbrecher dort garantiert zuerst nachschauen werden. Grundregel: Hinterlegen Sie nie Ersatzschlüssel am Haus oder in der Nähe des Hauses. Auch wenn Ihnen das Versteck noch so sicher vorkommt: Es muss Sie nur im richtigen Moment jemand dabei beobachten, wie Sie den Schlüssel dort deponieren – schon stehen den Einbrechern Tür und Tor offen.

6. Keine "Einladung" über Soziale Medien

Sie fahren in den Urlaub? Seien Sie vorsichtig mit entsprechenden Statusmeldungen in den sozialen Medien. Freimütig zu posten, dass Sie jetzt für zwei Wochen nach Mallorca verreisen, ist grob fahrlässig und annähernd gleichbedeutend mit "Ich bin nicht zu Hause – bitte brechen Sie bei mir ein!" Selbst ein harmloses Foto vom Cocktail am Strand mit entsprechender Ortsangabe lässt gute und weniger gute Freunde darauf schließen, dass auf Ihre Wohnung wohl gerade niemand aufpasst.

Neue Wohnung?

Sie ziehen um und bringen Ihre Kartons nach und nach in die neue Wohnung? Hier sollten Sie natürlich auch vorsichtig sein und wertvolle Dinge nicht zu lange unbeaufsichtigt lassen, während Sie selbst noch nicht eingezogen sind.

Was Sie aber auf jeden Fall schon machen können: Die kostenlose Umzugsmitteilung der Deutschen Post nutzen. So bleiben Ihre Kontakte auf dem neuestens Stand, was Ihre Adresse angeht.

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