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Allergieauslöser in der neuen Wohnung? So minimieren Sie Allergene

Plötzliche Allergie in der neuen Wohnung
istock.com/Moyo Studio 2021

Tränende Augen, eine fließende Nase, Schnupfen und Niesanfälle: Treten solche und ähnliche Beschwerden plötzlich nach einem Umzug auf, deutet das auf eine Allergenbelastung in Ihrer neuen Wohnung hin. In den meisten Fällen sind es unliebsame Mitbewohner in Form von Schimmelpilzen, Hausstaubmilben und Pollen. Ganz beseitigen können Sie Allergene in der Wohnung leider nicht. Es gibt jedoch Möglichkeiten, sie zu reduzieren.

Was sind Allergene?

Allergene sind an und für sich harmlose Substanzen aus der Umwelt. Das Immunsystem von Allergikern reagiert jedoch überempfindlich auf die Stoffe und löst eine allergische Reaktion aus. Es wird je nach Art des Kontakts zwischen verschiedenen Formen von Allergenen unterschieden. Inhalationsallergene gelangen über die Luft in den Körper und an die Schleimhäute. Zu ihnen gehören Hausstaub, Pollen, Schimmelpilze und Tierhaare.

Allergie durch Schimmel in der Wohnung

Feuchte Mauern und Wände sind ein Tummelplatz für Schimmelpilze. Sie lieben ein feuchtwarmes Klima und treten in Zimmerecken und hinter Möbeln auf. Wenn Sie den Schimmel direkt nach einem Umzug entdecken, sollten Sie Ihren Vermieter informieren, damit er Maßnahmen ergreifen kann, um ihn zu beseitigen. Ist die Wohnung einmal von Schimmelpilzen befallen, sollte dieser zunächst professionell entfernt werden. Durch Schimmel in der Wohnung kann eine Allergie ausgelöst werden. Nicht der Schimmelpilz selbst ist der Verursacher, sondern seine Sporen, die über die Luft verbreitet werden.

Die Symptome sind vielfältig und können daher nicht immer sofort zugeordnet werden:

  • Atembeschwerden
  • Schnupfen
  • Husten
  • Niesen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Gliederschmerzen
  • Beschwerden des Magen-Darm-Trakts

Das können Sie tun, damit sich gar nicht erst Schimmel bildet:

  • Täglich stoßlüften
  • Möbel mit Abstand von mindestens 5 Zentimetern zu Wänden aufstellen
  • Luftfeuchtigkeit sollte nicht über 60 Prozent betragen
  • Keine Luftbefeuchter oder Klimaanlagen benutzen
  • Keine Pflanzen im Schlafzimmer aufstellen
  • Küchenabfälle rechtzeitig entsorgen

Hausstaubmilben: Allergene in der Wohnung beseitigen

Sie müssen beim Umzug besonders oft niesen? Kein Wunder! Wenn Sie den ganzen Hausstand einpacken und transportieren, wird viel Staub aufgewirbelt. Wird es im neuen Heim nicht besser, stecken womöglich Hausstaubmilben dahinter. Sie setzen sich in Staubfängern wie Vorhängen, Teppichen und Stoffen wie Bettdecke, Matratze und Kissen fest. Ein Gramm Hausstaub kann bis zu 10.000 Milben beherbergen. Hausstaubmilben finden ideale Bedingungen, wenn es warm und feucht in Ihrer Wohnung ist.

Bei einer Allergie können diese Symptome auftreten:

  • Tränende Augen
  • Niesanfälle
  • Schnupfen 
  • Fließende Nase

Diese Maßnahmen helfen gegen die Hausstaubmilben:

  • Regelmäßig lüften
  • Raumtemperatur kühl halten
  • Bettwäsche regelmäßig wechseln
  • Polstermöbel und mehr oft und gründlich absaugen
  • Auf Staubfänger wie Teppich, Deko und Zierkissen verzichten
Mann wechselt Bettwäsche
In Textilien sammelt sich Staub – wechseln Sie diese daher regelmäßig.

Allergie in Wohnung: Heuschnupfen durch Pollen

In der Nähe Ihres neuen Heims stehen prächtige Laubbäume in voller Blüte? Das ist wunderschön anzuschauen, kann für Menschen mit Pollenallergie jedoch zum echten Problem werden. Der feine Blütenstaub, der sich über den Wind verbreitet, fliegt durch offene Fenster und Türen in die Wohnung und setzt sich auf Möbeln, Gardinen und mehr fest. Außerdem gelangen die Pollen über die Kleidung und Schuhe in die Innenräume.

Das sind die Anzeichen für eine Pollenallergie:

  • Juckende und tränende Augen
  • Schnupfen
  • Niesanfälle

So minimieren Sie die Allergene für Heuschnupfen:

  • Fenster geschlossen halten, nur am frühen Morgen oder Abend kurz lüften
  • Wohnung regelmäßig saugen und Oberflächen abwischen
  • Pollenschutzgitter im Schlafzimmer installieren
  • Kleidung vor dem Betreten des Schlafzimmers ablegen
  • Vor dem Schlafengehen Duschen
  • Luftreiniger aufstellen

Tipps für einen beschwerdefreien Umzug

Ein Umzug ist unter normalen Umständen schon anstrengend. Umso wichtiger ist es, dass Sie möglichst beschwerdefrei durch diese Zeit kommen. Das können Sie jetzt gegen Allergene tun:

  • Teppich, Polster und mehr vor und nach dem Umzug gründlich absaugen
  • Feuchte statt trockene Lappen zum Wischen benutzen, um keinen Staub aufzuwirbeln
  • Kleidung nach dem Einpacken wechseln, falls sich Allergene festgesetzt haben
  • Augenschutz beim Ein- und Auspacken oder Putzen verwenden
  • Möglichst nicht im Frühjahr umziehen
  • Keller- und/oder Dachbodenräume vermeiden und das Einpacken hier jemandem überlassen, der unter keiner Allergie leidet
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