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Private Kinderbetreuung: Vom Babysitter bis zur Vollzeit-Nanny

Mutter und Vater spielen mit ihrem Kind
iStock.com/PeopleImages 2019

Gründe für eine private Kinderbetreuung gibt es viele

Plätze in der Kita sind heiß begehrt und nicht selten mit einer längeren Wartezeit verbunden. Vielleicht sind Sie gerade auch frisch mit Ihren Kindern umgezogen und konnten sich nicht rechtzeitig um einen Platz für die lieben Kleinen kümmern. Oder Ihnen sind die großen Gruppen in der Kindertagesstätte einfach nicht geheuer. Egal, aus welchem Grund die gesetzliche Kinderbetreuung für Sie nicht in Frage kommt: Es gibt zahlreiche private Alternativen für unterschiedliche Ansprüche.

So ein Umzug mit Kind bedeutet Stress. Klar, dass Sie ein paar lästige Aufgaben am liebsten abgeben würden. Helfen kann das Dream-Team aus Umzugsmitteilung und Nachsendeauftrag: Mit der kostenlosen Umzugsmitteilung können Vertragspartner Ihre Adresse selbstständig aktualisieren. Der Nachsendeauftrag leitet Briefe und Pakete eine Zeit lang ins neue Zuhause um.

Babysitter: Eine Kurzzeitbetreuung für Ihre Kinder

Egal, ob für einen ganzen Abend oder ein paar Stunden pro Tag: Für kurzzeitige Betreuungen können Sie einen Babysitter buchen. Meistens kommen die in Form von Teenagern daher, die sich das Taschengeld aufbessern wollen. Aber es gibt auch Erwachsene, die zum Beispiel im Nebenjob als Babysitter arbeiten.

Was ein Babysitter kostet

Eine wichtige Frage bei der privaten Kinderbetreuung sind die Kosten. Natürlich können Sie einen Festpreis vereinbaren. Ein Babysitter wird meist aber nach Stundenlohn bezahlt. Dabei verlangen Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren oft etwa 5 Euro pro Stunde. Junge Erwachsene ab 19 Jahren können aufgrund ihrer Erfahrung mehr fordern: 7 Euro pro Stunde oder mehr sind üblich. Auch andere Faktoren haben Einfluss auf den Stundenlohn:

  • Tageszeit und Anspruch der Aufgaben: Eine Nachtschicht ist in den besten Fällen weniger arbeitsreich für einen Babysitter, da die Kinder irgendwann schlafen. Auch wenn der Babysitter wenig zu tun hat, kann sich das nach Absprache auf seinen Stundenlohn auswirken.
  • Ausbildung des Babysitters: Je höher die Ausbildung, umso höher der Stundenlohn. Arbeiten Erzieher oder Kinderkrankenpfleger als Babysitter, können sie auch mehr verlangen.

Was ist ein sogenanntes Babysitter-Diplom? 

Wer ein Babysitter-Diplom vorweisen kann, hat sich in einem speziellen Kurs mit den Besonderheiten des Babysittens auseinandergesetzt. Dazu gehören etwa die passende Baby- und Kinderpflege oder auch das richtige Verhalten im Notfall. Solche Kurse erstrecken sich über etwa 10 Zeitstunden. Angeboten werden Sie zum Beispiel vom Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Nanny: Betreuungsperson und Haushaltshilfe in einem

Spätestens seit Mary Poppins kennt eigentlich jeder den Beruf der Nanny (auf Deutsch: Kindermädchen). Anders als ein Babysitter arbeitet die Nanny Vollzeit in der Familie. Nicht selten wohnt sie darum auch mit im Haus, etwa in einer Einliegerwohnung. Neben der Betreuung der Kinder übernimmt sie Aufgaben im Haushalt, kümmert sich zum Beispiel um den Einkauf oder das Kochen. Welche Aufgaben sie hat, wird am besten vertraglich geregelt.

Große Hilfe, hohe Kosten

Engagieren Sie eine Nanny zur privaten Kinderbetreuung, bekommen Sie damit viel Hilfe. Doch die hat ihren Preis. Bei einer 40-Stunden-Woche verdient eine Nanny im Durchschnitt zwischen 1.500 und 2.500 Euro netto im Monat. Das Gehalt variiert je nach Qualifikation, Erfahrung und Anzahl der zu betreuenden Kinder. Bezieht die Nanny eine Wohnung im Haus, wird die monatliche Bezahlung in der Regel angepasst. Am Ende ist die Höhe des Nanny-Gehalts Verhandlungssache. Nur an die Mindestlohngrenze müssen Sie sich halten.

Unterschiede zwischen Nanny und Au-pair 

Oft werden Nanny und Au-pair in einen Topf geschmissen. Doch das ist nicht richtig: Im Gegensatz zur Nanny kommt das Au-pair aus einem anderen Land, um an einem kulturellen Austausch teilzunehmen. Außerdem gibt es beim Au-pair eine Altersgrenze. Es arbeitet weniger Stunden als eine Nanny, hat weniger Aufgaben und bekommt statt eines Gehalts Taschengeld. Das Au-pair wird als temporäres Familienmitglied integriert. Die Nanny ist eine Angestellte. 

Tagesmutter: Private Kinderbetreuung in übersichtlichen Kleingruppen

Eine weitere Möglichkeit für die private Kinderbetreuung ist eine Tagesmutter. Sie betreut meist bis zu 5 Kinder aus unterschiedlichen Familien gleichzeitig. Die Kleingruppen ermöglichen eine individuellere Betreuung der Heranwachsenden als in der Kita. Da sich die Tagesmutter in ihrem eigenen Haushalt um die Kleinen kümmert, müssen sich die Eltern um das Hinbringen und Abholen kümmern.

Kinder spielen an einem Tisch
Private Kinderbetreuung: Eine Tagesmutter passt auf eine ganze Gruppe von Kindern auf. (© nilimage/iStock.com)

Günstiger als eine Nanny, teurer als die Kita

Einen genauen Preis für die Tagesmutter festzulegen ist unmöglich. Die Kosten variieren stark und werden meist individuell ausgehandelt. Allerdings: Der Bundesverband für Kindertagespflege empfiehlt einen Stundensatz von 5,50 Euro. Damit ist eine Tagesmutter günstiger als eine Nanny, aber teurer als ein Kita-Platz.

Was Sie bei der privaten Kinderbetreuung beachten sollen

Geben Sie Ihr Kind in die Obhut eines anderen, übernimmt dieser automatisch die Aufsichtspflicht. Wenn dem Kind etwas passiert, muss die Aufsichtsperson haften. Darum sind Unfall- und Haftpflichtversicherung für den Betreuer ein Muss. Beide Policen müssen die Kinderbetreuung mit abdecken. Auch Sie als Auftraggeber haben Pflichten: Nannys, Tagesmütter oder Au-pairs arbeiten meist in Teil- oder Vollzeit. Melden Sie die Beschäftigung dem Finanzamt. Sonst machen Sie sich womöglich der Schwarzarbeit schuldig.

Sonderfall Babysitter 

Babysitter sind in der Regel nur als Minijobber tätig. Sie verdienen im Monat weniger als 450 Euro. Anmelden müssen Sie Ihren Babysitter nur bei der Minijob-Zentrale. Damit ist er auch automatisch gesetzlich krankenversichert. 

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