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Kfz-Zulassungsstelle

Kfz ummelden: Kosten und Bußgeld bei Verspätung

Junger Mann am Steuer eines Autos
andresr, iStock 2018

Was kostet es, das Auto umzumelden?

Für die Kfz-Ummeldung erhebt die Zulassungsstelle Kosten. Wie hoch die sind, richtet sich danach, ob Sie den Zulassungsbezirk gewechselt haben, ein neues Kennzeichen brauchen, ein Wunschkennzeichen möchten usw.

Hier ein Überblick:

Kosten für die Kfz-Ummeldung im selben Zulassungsbezirk

Sie sind im selben Ort nur ein paar Straßen weiter gezogen oder in einen anderen Stadtteil? Dann bleibt in der Regel der Kfz-Zulassungsbezirk derselbe. Das heißt: Sie können auch Ihre Kennzeichen behalten und müssen kein Geld für neue ausgeben.

  • Die reine Adressänderung in der Zulassungsbescheinigung beläuft sich dann auf etwa 10 bis 15 Euro.
  • Ändert sich zusätzlich der Halter des Fahrzeugs, können die Gebühren auf 25 bis 30 Euro steigen.

Kosten für die Kfz-Ummeldung in einem neuen Zulassungsbezirk

Sie leben jetzt in einem anderen Landkreis oder einer anderen Großstadt – in jedem Fall: in einem neuen Kfz-Zulassungsbezirk?

  • Wie oben gilt: Für Adressänderung und ggf. Halterwechsel fällt eine Gebühr an.
  • Zusätzlich zur Ummeldung müssen neue Kennzeichen her. Diese kosten mit Prägung etwa 20 bis 30 Euro.
  • Für ein Wunschkennzeichen verlangt die Zulassungsstelle meist eine Extragebühr: etwa 15 bis 20 Euro.
  • Ändert sich das Nummernschild, brauchen Sie möglicherweise auch eine neue Feinstaubplakette, wenn diese am Wohnort erforderlich ist. Diese kostet etwa 5 bis 10 Euro pro Stück.

Die exakte Gebühr für Ihre Ummeldung erfahren Sie bei Ihrer zuständigen Zulassungsstelle.

Junger Mann und junge Frau beladen ein Auto mit Umzugskartons
Sie ziehen um? Denken Sie daran, nicht nur sich selbst, sondern auch Ihr Auto umzumelden.

Warum gibt es ein Bußgeld für verspätete Kfz-Ummeldung?

So ein Umzug ist stressig und anstrengend – da kann die Kfz-Ummeldung schnell mal in Vergessenheit geraten. Sie müssen auch nicht gleich am nächsten Tag zur Zulassungsstelle hetzen: Etwa einen Monat räumen Ihnen die Behörden meist ein, um Ihr Auto umzumelden. Haben Sie der Deutschen Post einen Nachsendeauftrag erteilt, dann erreicht Sie innerhalb dieses Zeitraums ohnehin auch Post, die noch an die alte Adresse geht.

Trotzdem ist die Ummeldung wichtig, denn die Zulassungsbehörde muss grundsätzlich immer Ihre aktuelle Anschrift kennen. Wenn Sie zum Beispiel geblitzt werden oder einen Strafzettel kassieren, muss die Behörde in der Lage sein, Ihnen das Strafmandat direkt zuzustellen. Entsprechend kann ein Bußgeld für verspätete Ummeldung drohen.

Wie hoch ist das Bußgeld?

Theoretisch beginnt die Bußgeldhöhe ab etwa einem Monat bei 15 Euro und kann deutlich steigen, je länger Sie die Ummeldung hinausschieben. Aber keine Panik: Ist bisher nichts passiert und Sie haben sich nur leicht verspätet, wird das Bußgeld in der Regel nicht allzu hoch ausfallen – und manchmal drücken die Beamten in solchen Fällen auch ein Auge zu und lassen Sie die Kfz-Ummeldung ohne Bußgeld nachholen.

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