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Parkett selber schleifen: Darauf sollten Sie achten!

Frau sitzt auf Parkettboden
iStock.com/gorodenkoff 2020

Neuer Glanz fürs Parkett

Parkettböden verleihen dem Raum Gemütlichkeit und sind besonders robust. Über die Jahre lassen Kratzer, Flecken und Glanzlosigkeit Holzböden aber alt aussehen. Das Gute: Wenn Sie Ihr Massivholz-Parkett schleifen und anschließend versiegeln, sieht der Bodenbelag danach wieder aus wie neu. Aber aufgepasst, bei der Restaurierung gibt es einiges zu beachten.

Parkett selber schleifen: Die Vorbereitung

Material besorgen

Um das Parkett selber schleifen und ölen zu können, benötigen Sie etwas handwerkliches Geschick und das richtige Arbeitsmaterial. Neben Ölen, Lacken oder Wachs zur späteren Versiegelung des Bodens ist vor allem eine Parkettschleifmaschine vonnöten. Diese brauchen Sie nicht extra zu kaufen, sondern können sie in Baumärkten ausleihen. Die Schutzausrüstung zum Schleifen in Form von Gehörschutz und Staubmaske ist ebenfalls in Fachmärkten erhältlich.

Die Leihgebühr pro Tag für eine Parkettschleifmaschine plus Rand- und Kantenschleifer liegt bei ungefähr 75 Euro. Dazu kommen die Kosten für die anderen Utensilien wie Schleifpapier, Staubbeutel und Versiegelungsmaterial.

Wichtig: Lassen Sie sich im Baumarkt unbedingt eine Einweisung vom Fachmann geben, damit beim Schleifen des Parketts nichts schiefläuft. Denn bei einer fehlerhaften Handhabung der Maschine könnten Schäden im Boden entstehen, die sich nachträglich nicht mehr beheben lassen. So sollten Sie beispielsweise nicht während des Schleifens stehen bleiben oder plötzlich die Richtung ändern.

Zimmer leer räumen

Auch der Raum sollte vor dem Schleifen vorbereitet sein. Räumen Sie als Erstes das Zimmer komplett aus bzw. kleben nicht-transportfähige Möbel mit Folie ab. Entfernen Sie die Sockelleiste sowie herausragende Nägel oder andere Gegenstände vom Boden. Reinigen Sie das Parkett dann noch einmal gründlich, bevor Sie sich an die Arbeit machen.

Mann schleift Parkett
Um das Parkett zu schleifen, benötigen Sie das richtige Handwerkszeug.

Parkett schleifen: So funktioniert es

Beim Abschleifen werden Schmutzstellen beseitigt und Unebenheiten im Parkett ausgeglichen. Damit Sie ein einwandfreies Ergebnis erhalten, sind verschiedene Schleifgänge mit unterschiedlichem Schleifpapier nötig. Zwischen den einzelnen Schleifgängen sollten Sie den Boden immer wieder vom anfallenden Staub befreien.

1. Grobschliff

Beim ersten Schleifgang sollen kleinen Dellen, Verschmutzungen sowie Lack,- Öl- oder Wachsreste grob vom Boden entfernt werden. Für diesen sogenannten Grobschliff verwenden Sie ein Schleifpapier mit einer Körnung von 24 oder 36. Hierbei gilt grundsätzlich die Faustregel: Je unebener der Boden, desto kleiner die Körnung.

In welcher Richtung Sie den Boden schleifen, hängt immer von der Parkettart ab. In der Regel führen Sie die Maschine beim Grobschliff nach Einweisung diagonal zur Maserung übers Parkett. Tipp: Um auf Nummer sicherzugehen, fragen Sie vorab am besten beim Fachmann nach!

Enorme Staubentwicklung

Beim Schleifen des Parketts entsteht jede Menge Staub. Führen Sie die Arbeiten deshalb am besten bei geöffneten Fenstern mit einem Atemschutz durch. Da der Staub leicht entflammbar ist, sollten Sie bei den Arbeiten nicht rauchen.

 

2. Zwischenschliffe

Für den Zwischenschliff ist Schleifpapier mit einer 60-er-Körnung notwendig. Achten Sie auch bei diesem Arbeitsschritt auf die Fahrtrichtung der Schleifmaschine.

Schleifen Sie den Boden wie folgt:

• Bei Mosaik- oder in Würfeln verlegtem Parkett diagonal zum Faserverlauf.
• Bei Fischgrätenparkett mit der Maserung in diagonalen Bahnen.
• Bei Stabparkett in einem ungefähren Winkel zwischen sieben und 15 Grad zum Verlauf der Holzmaserung.

Aufgepasst: Je nach Zustand des Parketts sind mehrere Durchgänge nötig.

Um auch das Holz an den Rändern und Ecken des Raumes zu schleifen, nehmen Sie die Randschleifmaschine und wählen Schleifpapier mit einer 40er-Körnung. Bewegen Sie die Maschine dann kreisförmig am Rand des Raumes entlang. Dabei sollen Sie keinen Druck ausüben.

3. Feinschliff

Zum Schluss folgt der Feinschliff mit einer 100-er oder 120-er Körnung. Die Maschine können Sie dabei parallel oder quer zum Lichteinfall über den Boden führen. Vor dem Feinschliff haben Sie auch noch die Möglichkeit, kleine Schäden im Parkett auszubessern. Dafür können Sie beispielsweise ein Holzreparaturset nutzen.

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Parkett schleifen und versiegeln

Nach dem Schleifen können Sie das Parkett neu versiegeln, um das Holz so widerstandsfähig gegen Schmutz zu machen. Dafür bieten sich Versiegelungsmaterialien wie Öl, Wachs oder Lack an, die Sie auf dem Boden auftragen.

Sie sind unsicher oder die einzelnen Arbeitsschritte sind Ihnen zu aufwendig? Dann können Sie das Parkett alternativ von einem Profi schleifen lassen.

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