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Umzug nach Nürnberg

Dort, wo K, P und T nicht existieren: Nürnberg stellt sich vor

Sie wollen nach Nürnberg ziehen? In diesem Guide erfahren Sie alles Wichtige über die Frankenmetropole.

Nürnberg ist nicht umsonst die zweitgrößte Stadt Bayerns: Wirtschaftszentrum, Shoppingparadies und dabei so schön verträumt. Über der prächtigen Innenstadt thront die mächtige Kaiserburg – und auch das übrige Stadtbild ist geprägt von der unverkennbaren Mittelalter-Romantik und dem „fränggisch“ geselligen Naturell der Bewohner.

Alles in allem wohnen in der Frankenmetropole rund 515.201 Einwohner in zehn Stadtteilen und ganzen 87 kleineren Bezirken.

Sie wollen nach Nürnberg ziehen?

Zugegeben: Zehn Stadtteile und 87 Bezirke machen es einem schwer, sich zu entscheiden, wo man denn wohnen will. Beliebte Wohngegenden sind die Innenstadt mit ihren kleinen Gassen und die Nordstadt mit den mondänen Häusern und Stadtvillen.

Straße Nürnberg
Historische Häuser mitten in Nürnberg. (© 2019 iStock.com/Juergen Sack)

Wer dagegen lieber im Grünen lebt, sollte sich im Osten der Stadt oder an Randbezirken niederlassen, etwa in den Stadtteilen Fischbach, Gartenstadt oder Erlenstegen. Dort fühlen sich vor allem Familien sehr wohl.

Studenten allerdings sollten sich in Bleiweiß, Reichelsdorf, Neuröthenbach und Altenfurt nach einer Bleibe umsehen. Die Wohnungen dort bieten Platz für WGs und Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Kneipen befinden sich in unmittelbarer Nähe. Zusätzlich ist die Verkehrsanbindung dieser Stadtteile hervorragend.

Nürnberg rockt! … auch mal klassisch

Traditionell versammeln sich jedes Jahr Anfang Juni Metalheads aus der ganzen Welt auf dem Festival Rock im Park. Seit 1997 gastiert das Open-Air mit den harten Gitarren im Volkspark Dutzendteich.

Wer statt Drumset und E-Gitarren lieber Geigen und Flöten lauscht, kommt aber auch nicht zu kurz: Im Luitpoldhain findet mit dem Klassik Open Air das größte klassische Freiluftkonzert in Europa statt. Musikalisch ist also einiges geboten im „Franggenländle“.

Fränggisch für Anfänger: Niemals harte Konsonanten sprechen

Die Franken wollen nicht so rechte Bayern sein – und sie sprechen auch ein bisschen anders als der Rest der Lederhos’n-Nation. Ganz wichtig sind folgende Regeln: Im „Fränggisch“ gibt es kein K, P oder T, stattdessen werden G, B und D gesprochen. Und das R wird richtig schön gerollt. Ein paar Ausdrücke, die Sie unbedingt kennen sollten:

Fränggisch

Nämberch: Nürnberg im „fränggischen“ Dialekt.

Weggla: Die Bayern sagen dazu Semmel, die Schwaben Weckle, die Berliner Schrippe, hochdeutsch einigen wir uns auf Brötchen.

Gell: Ähnlich wie der Rest der Bayern streut der Frangge gern ein Gell ein, meist am Ende des Satzes. Das soll einfach eine Bekräftigung der Aussage sein.

Hold di Babbm!: Dem Franggen wird’s zu bunt, er will, dass Sie den Mund halten.

Des is fei schäi!: Wörtlich übersetzt könnte man sagen, dass das wirklich schön ist. Der Frangge meint damit aber auch, dass etwas sehr nett oder hübsch ist.

Übrigens: Die Franggen sprechen natürlicherweise jeden mit „du“ an. Das ist kein Affront, das ist einfach das gesellige Naturell der netten Nordbayern.

Apropos Mundart: In Nürnberg geht es durch die Universität Erlangen-Nürnberg international zu. 22,6 Prozent der Bevölkerung besitzt einen Migrationshintergrund oder kommt direkt aus dem Ausland. Ganze 162 Länder sind in Nürnberg vertreten – und mit ihnen interessante Sprachen, leckere Speisen und internationale Supermärkte. Wer es also nicht immer gutbürgerlich mag, kann sich frei aussuchen, welche Küche er testen will, etwa Persisch im Safran oder Indisch im Namaste.

Neben der kulinarischen Vielfalt und Musik-Festivals bietet Nürnberg aber noch allerhand andere Freizeitaktivitäten. Die Innenstadt zum Beispiel ist die größte zusammenhängende Einkaufsmeile Deutschlands.
Zahlreiche Parks und Grünanlagen laden zum Relaxen und frische-Luft-Schnappen ein. Bäder und Thermen sind genauso erschwinglich wie Kinobesuche oder Eintritte für Kleinkunstbühnen.

Gruß vom Christkindlesmarkt! Nürnberger Leckerbissen

Von deftig über würzig-feinsauer bis zart süß: Die fränkische Küche hat so einige Leckerbissen auf Lager. Und das beste: Sie finden die einheimische Küche praktisch an jeder Ecke.

Spezialitäten aus Nürnberg
Ein Stück leckerer Braten aus der Schulter des Schweins – der Franke nennt das Schäufele. Diese Speise gibt es so nur in Franken, denn die Schweineschulter wird auf ganz spezielle Weise zerteilt.
Eine dicke Scheibe Rinderbraten, eine würzig-säuerliche Soße mit Rotweinessig, dazu ein Kartoffelkloß und Rotkraut – fertig ist der fränkische Sauerbraten. Ein Hochgenuss für alle Fleischliebhaber.
Lecker und auch etwas für Vegetarier: Baggersla. Bekannt sind sie vor allem vom Nürnberger Christkindlesmarkt. Die Nürnberger meinen damit Kartoffelpuffer.
Apfelkiachle: Die süße Versuchung ist ein weiterer Hit auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Saure Apfelscheiben werden in einen süßen Teig getunkt, in der Pfanne heraus gebacken anschließend mit Zimt und Zucker bestreut.

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