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Umzug nach Dortmund

Kommse nach Dortmund!

Neu in Dortmund? Donnerlütchen! Freuen Sie sich auf eine lebendige Stadt mit einem historischen Faible für Bier, vielen Kreativen und jeder Menge zu entdecken. Wertvolle Tipps und ein kleiner Sprachführer für Zugezogene.

Zwischen Industriechic und Grün pulsiert das Leben

Grau und ungemütlich? Von wegen! Wer solche Vorurteile gegenüber Dortmund hat, ist vermutlich noch nie dort gewesen. Klar ist die industrielle Vergangenheit der Ruhrgebiets-Stadt vielerorts noch sichtbar. Doch Dortmund bietet auch eine Menge Grün und Parks – und manch stillgelegte Zeche ist längst mit neuem Leben erfüllt.

Zum Beispiel die Zeche Zollern. Das wunderschöne Industriedenkmal im Jugendstil beherbergt heute das Museum der Sozial- und Kulturgeschichte des Bergbaus – eine super Möglichkeit, um sich als Dortmund-Neuling über dieses spannende Stück Ruhrgebietsgeschichte zu informieren.

In der mit etwa 600.000 Einwohnern größten Stadt des Ruhrgebiets pulsiert das Leben. Toll zum Ausgehen ist zum Beispiel das Kreuzviertel, in dem sich hippe Kneipen, Cafés und Restaurants aneinanderreihen, etwa die Bar Mit Schmackes, die Wirtschaft Kumpel Erich oder das Uncle Tom’s.

Bei schönem Wetter treffen sich vor allem junge Dortmunder in dem Viertel auch gern zum „Möllern“: Dabei stehen sie mit einem „lecker Pilsken“ in der Hand auf der Möllerbrücke im Viertel und schauen mal, was so geht.

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Auch im Saarlandviertel nebenan ist vor allem im Sommer eine Menge los. Dort können Sie „wacker nache Bude gehen“, wie die Dortmunder sagen – zum Beispiel zur Bude 116 einhalb. Der hippe Kiosk ist eine Hommage an die Trinkhallentradition der Dortmunder und ein beliebter Treffpunkt.

In der Nordstadt rund um den Hafen – übrigens der größte Binnenhafen Europas – siedeln sich seit einigen Jahren vermehrt Kreative an. Der ehemals als Problemviertel geltende Stadtteil hat sich mit dem kreativen Meetingpoint Depot, dem Künstlerhaus, einer Skaterhalle und dem plüschigen Roxy Kino zum Szeneviertel entwickelt.

Zum „Stößchen“ ein Salzkuchen

Die Dortmunder sind traditionelle Biertrinker und stolz auf ihre Braukultur. 1293 erhielt Dortmund das Braurecht – der Beginn der Bierindustrie, die die Stadt bis heute prägt. Anfang der 1970er-Jahre wurde hier das europaweit meiste Bier hergestellt: 7,46 Millionen Hektoliter! Diese Zeiten gehören heute allerdings der Vergangenheit an, viele große Brauereien haben dicht gemacht. Aktuell produziert die Dortmunder Actien-Brauerei (DAB) fast sämtliche Biere der Stadt.

Tipp: Bestellen Sie bei Ihrem Kneipenbesuch unbedingt ein „Stößchen“ – dieses kleine Bierformat (0,1 bis 0,18 l Pils) gibt es nämlich nur in Dortmund. Und vielleicht probieren Sie nach Möglichkeit dazu einen typischen Dortmunder Salzkuchen. Der deftige Brötchenkringel mit Kümmel und Salz passt sehr gut zum Bier. Typischerweise ist der Dortmunder Bagel mit Schinkenmett und Zwiebeln belegt, aber auch in allerhand anderen Varianten erhältlich. Ansonsten ist natürlich auch die sogenannte Mantaplatte – Currywurst, Pommes – legendär.

Wat sachse? Kleiner Dortmunder Sprachführer

Keine Scheu vor den Einheimischen, die sind Neulinge gewöhnt: Im Schmelztiegel Ruhrgebiet gelegen, ist Dortmund seit jeher geprägt von Einwanderern. Im Mittelalter trieben die Kaufleute der Hanse hier Handel. Mit Beginn der Industrialisierung kamen dann Zehntausende, vor allem Polen, um in den Bergwerken und der Stahlindustrie zu arbeiten. In den 1960er-Jahren machten sich die sogenannten Gastarbeiter aus Südeuropa auf den Weg hierher. Heute hat etwa jeder dritte Dortmunder Migrationshintergrund – und entsprechend weltoffen zeigen sich die meisten Einwohner der Ruhrgebietsstadt.

Stets aufgeschlossen für einen Schwatz, geben sich die Dortmunder im Gespräch bodenständig und direkt. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie gleich geduzt werden. Das ist normal. Hilfreich ist es, wenn Sie etwas Dortmunderisch kennen, die lokale Variante des Ruhrdeutschen. Außerhalb des Kohlenpotts mag mancher über die Ausdrucksweise die Nase rümpfen – zu Unrecht! Selbst hochrangige Manager sprechen den typischen Slang.

Wat sachse?

Hömma! Hör mal!

Kumma! Guck mal!

Wat sachse? Was sagst du?

Mach mir keine Fiesematenten: Mach mir keinen Quatsch!

Wat hab ich mich gestern beömmelt! Was hab ich mich gestern amüsiert!

Rubbeldikatz: schnell

Donnerlütchen! Ausruf des Erstaunens

Wohin in Dortmund?

Abgesehen von den Ausgehvierteln bietet die Großstadt ein äußerst vielfältiges Angebot an Freizeitmöglichkeiten und Veranstaltungen. Eine kleine Auswahl:

Einen tollen Überblick über die Verbindung von Dortmund und Bier erhalten Sie im Brauereimuseum.
Herausragend ist das Konzerthaus, die sogenannte Philharmonie für Westfalen, deren Architektur und Akustik gleichermaßen beeindrucken.
Eine spektakuläre Aussicht über die Stadt haben Sie vom sogenannten “Dortmunder U” aus. Die ehemals größte Bierbrauerei Deutschlands beherbergt heute ein Kino, Galerien, Restaurants und eine Dachterrasse.
Auch vom Fernsehturm Florian im Westfalenpark aus ist die Aussicht grandios.
Bei schönem Wetter treffen sich die Dortmunder auch gern am Phoenix-See, für den das ehemalige Areal der Phoenixwerke 2010 geflutet wurde.

Last but not least ist Dortmund für Fußballfans natürlich vor allem eines: Heimat des Ballsportvereins Borussia, kurz BVB. Selbst für nicht ganz so eingefleischte Fans ist ein Besuch des Westfalenstadions – übrigens das größte Fußballstadion Deutschlands – ein beeindruckendes Erlebnis. Sicher erklingt dort auch die ein oder andere der folgenden Hymnen dieser Dortmund-Playlist. 

Dortmund in Liedern

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